Verwechslung : Spediteur liefert Pistenraupe ins Oldesloer Seefeld - statt nach Tirol

Der Lieferant des Pistenbullys fuhr 750 Kilometer in die falsche Richtung. Statt im Tiroler Seefeld landete er in Bad Oldesloe.

Der Lieferant des Pistenbullys fuhr 750 Kilometer in die falsche Richtung. Statt im Tiroler Seefeld landete er in Bad Oldesloe.

Statt 200 Kilometer in den Süden fuhr der Lieferant 750 Kilometer nach Norden - und landete prompt im falschen Seefeld.

Andreas Olbertz. von
24. November 2016, 06:00 Uhr

Bad Oldesloe | Update: Wie sich in der Zwischenzeit herausstellte, handelte es sich bei der Aktion um einen PR-Gag der Olympiaregion Seefeld, um Aufmerksamkeit und Medienpräsenz zu erlangen.

Kuriose Verwechslung: Ein nagelneuer Pistenbulli landete mitten im beschaulichen Oldesloer Ortsteil Seefeld - statt im österreichischen Tirol. Auf dem Cockpit ist eindeutig Seefeld zu lesen, doch der Fahrer machte einen gewaltigen Fehler: Er hatte sich verfahren, um satte 750 Kilometer. Von Größenwahn der norddeutschen Seefelder konnte also keine Rede sein (so ein Bully kostet immerhin ab 200.000 Euro!).

Der Hersteller sitzt im baden-württembergischen Laupheim. Von dort wären es nur gut 200 Kilometer Richtung Süden gewesen nach Seefeld in Tirol. Dort wartet Elias Walser, Chef des Tourismusverbands Seefeld, händeringend auf die Raupe, denn für die kommende Woche ist Schneefall angekündigt, und die Loipen müssen präpariert werden.

Berichtet hat das die Tiroler Tageszeitung. Und auch, dass im Oldesloer Seefeld zufällig eine regelmäßige Besucherin des Tourismusorts Seefeld in Tirol über den Lastwagen mit dem aufgeladenen Pistenbully, der da ganz verloren stand, gestolpert sei. Sie habe das Logo auf dem Cockpit erkannt - und schnell ein Bild gemacht.

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