SPD: Chancen der Beltquerung nutzen

Diskussion auf Fehmarn:  (v. l.) Reinhard Mendel, Heinz Hartmann, Susanne Danhier, Sigrid Kuhlwein, Ulrich March, Frank Lauterbach.
Diskussion auf Fehmarn: (v. l.) Reinhard Mendel, Heinz Hartmann, Susanne Danhier, Sigrid Kuhlwein, Ulrich March, Frank Lauterbach.

Klausurtagung der Fraktion auf Fehmarn: "Bevölkerung frühzeitig einbinden"

Avatar_shz von
11. Mai 2011, 07:22 Uhr

Bad Oldesloe | Zwei Tage informierte sich die SPD-Kreistagsfraktion auf Fehmarn über die geplante Beltquerung und die damit verbundenen Chancen und Probleme sowie die Auswirkungen auf den Kreis Stormarn. Auf dem Programm standen Gespräche mit Vertretern der Dänischen Betreibergesellschaft und des Aktionsbündnisses gegen die feste Querung. Gäste waren von der Kreistagsfraktion Ostholstein und der Ortsfraktion auf Fehmarn gekommen.

"Die feste Querung wird kommen", ist Fraktionsvorsitzender Reinhard Mendel sicher. Neben großen Chancen für Infrastruktur, Wirtschaft und Tourismus bringe das aber auch Probleme für die Region und die Umwelt mit sich. Durch geeignete Techniken und Ausgleichsmaßnahmen müssten die Beeinträchtigungen deshlab "auf ein Mindestmaß" beschränkt werden.

Bei der Hinterlandanbindung "muss die Bundesregierung sicherstellen, dass zeitgleich die Eisenbahnstrecke bis Hamburg einschließlich eines zusätzlichen Gleises ausgebaut wird", so Sigrid Kuhlwein, Vorsitzende des Stormarner Verkehrsausschusses. Die Chancen, die eine festen Querung bietet, dürften nicht wegen einer unzureichenden Eisenbahnverbindung vertan werden.

Gleichzeitig warnen die Sozialdemokraten aber vor einem "Desaster wie bei Stuttgart 21", so Mendel: "Wichtig ist, dass frühzeitig und umfassend Bürger, Vereine und Verbände informiert werden und sich in Entscheidungsprozesse einbringen können."

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen