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Sonderparteitag – SPD bekennt sich zur Dualen Ausbildung

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Erfolgsmodell einerseits, ernüchternde Trends andererseits: das duale Ausbildungssystem in Deutschland. Die Zahl der Ausbildungsverträge sinkt, immer weniger Betriebe bilden aus – das waren die Eckdaten für den Kreisparteitag der SPD Stormarn in der Beruflichen Schule.

Die Veranstaltung war nur knapp beschlussfähig, von 96 möglichen Delegierten kamen 52 – und Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Britta Ernst. Die bescheinigte der Berufsausbildung in Deutschland eine hohe Qualität, mahnte zugleich, die aufkommende Debatte über einen „Akademisierungswahn“ mit Augenmaß zu führen.

Mit Mehrheit wurde der Leitantrag „Berufliche Bildung“ verabschiedet, darin steht unter anderem: „Die SPD Stormarn bekennt sich zur dualen Berufsausbildung und zu den beruflichen Vollzeitschulen, das System mit den Lernorten Betrieb, Berufsschule und teilweise überbetrieblicher Ausbildung hat internationalen Vorbildcharakter.“ Weiter heißt es: „Berufsorientierung muss in allen Schulen ab der Sekundarstufe I verankert sein.“ Und: „Berufsorientierung muss Pflichtinhalt der Lehreraus- und -weiterbildung sein, Kammern und Betriebe müssen Lehrkräften offenstehen, die sich fortbilden wollen.“

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