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Zukunftsvisionen : So könnte Trittau aussehen

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Studenten der Fachhochschule für Städtebau aus Lübeck haben die Innenstadt überplant und jetzt ihre Ideen vorgestellt und der Bauausschuss der Gemeindevertretung war voll begeistert.

Der Bauausschuss der Gemeindevertretung war begeistert, spendete „standing ovations“, Bauamtsleiter Thorsten Tenzer sieht Verwirklichungsmöglichkeiten und Bürgermeister Walter Nussel lobte den unverstellten Blick von außen auf Trittau: Studenten der Fachhochschule für Städtebau aus Lübeck haben die Innenstadt überplant und jetzt ihre Ideen vorgestellt.

Ihre Vorgaben waren, die vorhandenen Nutzungen einzubinden, ansonsten waren sie völlig frei. Und das schlug sich auch in den Entwürfen nieder: Gebäude, die an den Reichstag in Berlin erinnern als Verwaltungsstandort, der Europaplatz im Stil der Magellanterrassen in Hamburg, Wasserläufe, viel Grün und Betreutes Wohnen – all das siedelten die Studenten in der Innenstadt an.

Dem Bürgermeister gefiele besonders ein Entwurf mit viel Grün und Wasserläufen. „Wasser ist lebendig. Aber wir werden das wohl nie verwirklichen“, meint er pragmatisch, denn im Gegensatz zu den Studenten muss er die Kosten im Auge behalten. Trotzdem findet er die Arbeiten hilfreich: „Jemand von außen geht ganz anders daran. Mir ist zum Beispiel das Bürgerhaus und das Campehaus heilig. Das würde ich nie abreißen, aber ein Ortsfremder geht da anders mit um“.

Thorsten Tenzer war besonders von dem Entwurf von Wiebke Papke angetan, die eine ganze Bachelorarbeit über das Thema verfasste. „Da ist einiges gar nicht so abwegig und durchaus machbar“. Sie habe den Ort geordnet, begehbare Grünflächen vorgesehen, Innenhofsituationen geschaffen und barrierefreies Wohnen eingeplant. Verkehrsfluss will die Studenten im Zentrum möglichst vermeiden. Dafür wurde eine große Tiefgarage und genügend Stellflächen für Fahrräder eingeplant.

Auch der Alte Markt wurde überplant. Hier sehen die Ideen ein zweigeschossiges Einkaufszentrum mit Passagen und Tiefgaragen vor.

Die Studenten bekamen eine Aufwandsentschädigung für ihre Arbeit und einen Buchpreis. Demnächst sollen die Entwürfe der Öffentlichkeit präsentiert werden.

 

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erstellt am 02.Okt.2013 | 07:30 Uhr

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