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Wiedergutmachung : Skwierczynski rätselt noch über die richtige Aufstellung

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Trainer von Fußball-Regionalligist VfB Lübeck ist sich unklar, ob er heute in Braunschweig nach der enttäuschenden Leistung beim 0:3 in Goslar rotieren lassen wird.

Dem Zweitliga-Gastspiel des TSV München 1860 am morgigen Sonnabend ist es zu verdanken, dass Fußball-Regionalligist VfB Lübeck bereits heute zu seinem Spiel bei Eintracht Braunschweig II aufbricht. Um eine zeitgleiche Austragung zu verhindern, wurde die Partie auf den Freitagabend vorverlegt. Anstoß ist um 19.30 Uhr. „Das ist natürlich nicht ideal“, sagt Trainer Denny Skwierczynski, „aber wenn man einige Wochen im Voraus darüber informiert wird, darf das in dieser Liga kein Problem sein. Wir wollen schließlich auch gerne, dass die Gegner freitags zu uns kommen.“

Wenn um 14 Uhr der Bus von der Lohmühle abfährt, „kommen einige direkt von der Arbeit“, wie Skwierczynski berichtet. Er geht jedoch davon aus, dass alle Mann an Bord sind. Einzig der gelbgesperrte Dennis Voß wird fehlen. Dafür kehrt Moritz Marheineke nach seiner Sperre zurück. Wird Skwierczynski nach der enttäuschenden Leistung beim 0:3 in Goslar durchwechseln? „Darüber bin ich mir noch nicht im Klaren“, sagte der 41-Jährige gestern. „Die Mannschaft hat sich kritisch mit der Leistung auseinander gesetzt“, hat er ausgemacht – und so auch die Überlegung, allen „Versagern“ eine neue Chance zu geben, noch nicht ganz zu den Akten gelegt. „Wir haben aber auch die Möglichkeit zu tauschen, ohne dass es Qualitätsverluste gibt“, weiß er.

Allzu hart wollte er mit dem Team nach der ersten Niederlage des Jahres nicht ins Gericht gehen. „Ein Stück weit ist es menschlich, dass etwas Druck abfällt, wenn man zwei Tage zuvor das Ziel im Pokal erreicht hat“, erklärte er. „Die lange Fahrt und ein guter Gegner kamen erschwerend hinzu.“

Nun hofft er, dass sein Team „ein anderes Gesicht“ zeigt. Vorrangiges Ziel ist, dass die Braunschweiger, derzeit Tabellenneunter den VfB nicht überholen. Das wäre bei einem Eintracht-Sieg der Fall. „Die haben schon 40 Punkte und sich gut entwickelt“, weiß Skwierczynski. Dass daran mit Marcel Engelhardt, Haris Huseni und Morten Rüdiger drei Ex-VfB-Spieler großen Anteil haben, ist Nebensache. „Wir freuen uns, sie wieder zu sehen. Aber ein besonderes Spiel ist das deshalb nicht.“

Anstoß: Heute, 19.30 Uhr, Nebenplatz Eintracht-Stadion, Hamburger Straße. – SR: Fabian Porsch (Barsbüttel). – Voraussichtliche VfB-Aufstellung: Toboll – Bohnsack, Wehrendt, Marheineke, Sirmais – Theißen, Nogovic – Thomas, Wölk, Senger – Richter. – Es fehlen: Steinfeldt (Reha nach Kreuzbandriss), Dümmel (Trainingsrückstand), Voß (5. Gelbe Karte).

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