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Stilfrage : Skwierczynski fordert mehr fußballerische Elemente

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Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Regionalliga-Spieler des VfB Lübeck sollen sich im heutigen Heimspiel gegen den VfB Oldenburg auf ihre fußballerischen Qualitäten besinnen. „Zuletzt waren zu viele lange Bälle dabei“, sagt Coach Denny Skwierczynski.

shz.de von
erstellt am 29.Aug.2014 | 06:00 Uhr

Eine kurze Woche liegt hinter den Regionalliga-Fußballern des VfB Lübeck. Bereits am heutigen Freitagabend (19.30 Uhr) haben die Grün-Weißen Gelegenheit, die 0:3-Schlappe in Norderstedt vom Vorsonntag auszubügeln. Gegner ist im ersten Flutlichtspiel der Saison auf der Lohmühle der VfB Oldenburg.

Auf die besondere Atmosphäre der Freitagspiele setzt auch VfB-Trainer Denny Skwierczynski. „Ich hoffe, dass ein paar Zuschauer mehr den Weg zu uns finden. Dass die Stimmung unter Flutlicht eine andere ist, haben wir ja schon in der vergangenen Saison oft erlebt.“ Allein die äußeren Umstände werden jedoch nicht dafür sorgen, dass der VfB in seinem Auf und Ab der vergangenen Wochen wieder zu mehr Konstanz findet. „Wir müssen versuchen, wieder mehr fußballerische Elemente in unser Spiel zu bekommen“, fordert der Trainer. „Das ist es, was die Mannschaft stark macht. Zuletzt waren zu viele lange Bälle dabei.“

Woran es liegt, dass die Mannschaft noch nicht ihre eigentliche Leistungsfähigkeit gefunden hat? „Ich habe den Eindruck, der eine oder andere ist doch überrascht, wie gut die Gegner eigentlich sind“, sagt Skwierczynski mit Blick auf die eigenen Akteure, aber auch die Beurteilung von außen. „Bei allem, was ich gesehen habe, ist es einfach so, dass die Klasse sehr, sehr ausgeglichen ist.“

Der VfB Oldenburg, seit 60 Jahren immer wieder ein Lübecker Rivale (in 52 Punktspielen gab es 21 Lübecker Siege und 18 Niederlagen), hat ähnliche Probleme. Nachdem Kristijan Arambasic das Traineramt von Alex Nouri (als Co-Trainer zu Werder Bremen) übernahm und mit Torschützenkönig Addy Menga (Osnabrück) und einigen weiteren Spielern Abgänge zu verzeichnen waren, läuft es noch nicht rund. „Ich erwarte einen aggressiven Gegner, der auch bei uns gewinnen und seine eigenen Ansprüche untermauern will“, sagt Skwierczynski über den Vorjahresdritten, der als 13. (vier Punkte) derzeit zwei Plätze hinter den Grün-Weißen (sechs Zähler) rangiert.

Beim VfB könnte Aleksandar Nogovic nach abgelaufener Sperre ins Team zurückkehren. Sven Theißen hat nach seinem Zehenbruch das Mannschaftstraining wieder aufgenommen. Dagegen war Andre Senger aus beruflichen Gründen die gesamte Woche ortsabwesend.

Anpfiff: Freitag, 19.30 Uhr (Lohmühle). – SR: Adrian Höhns (Dassendorf) – Nicht dabei: Bohnsack (Schambeinentzündung), Dümmel (Kreuzbandriss), Radina (Kniescheibenbruch), Senger (berufliche Gründe). – Voraussichtliche Aufstellung: Toboll – Wehrendt, Marheineke, Nogovic, Steinfeldt – Lange, Voß – Rave, Meyer, Richter – Sirmais.

 

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