Bad Oldesloe : Skateland: Sobald der Frost weg ist, wird gebaut

Funkenflug über einer der Skaterrampe.
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Funkenflug über einer der Skaterrampe.

Erst war es der Födermittelantrag, dann die Mehrkosten, jetzt macht das Wetter einen Strich durch die Sanierung des Oldesloer Skatelands.

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24. Januar 2018, 06:00 Uhr

Erstaunt beobachteten zahlreiche Passanten funkelnde und glitzernde Pyrotechnik am Oldesloer Skateland. Funken flogen über die Anlage am Exer. Was genau dahinter steckt, blieb im wortwörtlichen Dunklen und war nicht zu erfahren.

Ende des Jahres wurde nach viel Hin und Her final die Sanierung der Anlage und der Bau eines Streetworkouts politisch doch noch auf den Weg gebracht. Und es gibt kein Zurück mehr. Auch wenn die Kosten rund 100 000 Euro höher liegen werden, als zuvor kalkuliert. Einige Skatefans waren bereits beunruhigt, weil sie seit dem politischen Beschluss nichts mehr passiert ist. Diese Sorge sei absolut unbegründet, erklärt Bürgermeister Jörg Lembke. „Es ist nicht nur beschlossen, sondern die Aufträge sind vergeben. Es geht definitiv los“, so der Verwaltungschef. Über die erhöhten Kosten mit Blick auf den klammen Haushalt wolle er nichts mehr sagen. „Es ist ausdiskutiert und beschlossen, damit sind auch die Mehrkosten abgenickt“, so Lembke. Rund 200 000 Euro kostet die Sanierung, etwas über 100 000 Euro wird der Streetworkout kosten.

100 000 Euro Fördergeld fließen von „Holsteins Herz“. Ein Oldesloer Bürger spendete aus Sympathie für das Projekt privat 10 000 Euro. „Sobald das Wetter es zulässt und der Boden nicht mehr gefroren ist, kann es direkt losgehen. Das muss allerdings gewährleistet sein, ansonsten macht das für die ausführenden Firmen ja keinen Sinn“, sagt Lembke.

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