Kampfstark : Sieker beweisen nach 0:3-Rückstand Moral

 Irfan Cekic spielte gegen den 1. FC Köln groß auf und hatte maßgeblichen Anteil am 6:3-Auswärtssieg des SV Siek in der 2. Tischtennis-Bundesliga.
Irfan Cekic spielte gegen den 1. FC Köln groß auf und hatte maßgeblichen Anteil am 6:4-Auswärtssieg des SV Siek in der 2. Tischtennis-Bundesliga.

In der 2. Tischtennis-Bundesliga der Männer drehte der SV Siek beim 1. FC Köln einen 0:3-Rückstand noch in einen 6:4-Sieg um. Tags darauf setzte es für die Sieker allerdings eine 2:6-Pleite beim TTC indeland Jülich.

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20. März 2014, 08:00 Uhr

Tischtennis-Zweitligist SV Siek ist beim 6:4 über den ambitionierten 1. FC Köln ein Überraschungserfolg gelungen. Nach einem 0:3-Rückstand bewiesen die Stormarner Moral, lieferten eine starke Mannschaftsleistung ab und zwangen die Gastgeber nach fast vierstündiger Spielzeit noch in die Knie.

Herausragende Akteure waren im „Hexenkessel von Köln“ das untere Paarkreuz Irfan Cekic und Richard Hoffmann, die gegen Florian Wagner beziehungsweise Gianluca Walther die optimale Punktausbeute von vier Zählern holten. Dabei drehte Irfan Cekic beim Gesamt-Zwischenstand von 5:4 einen 0:5-Rückstand im letzten Satz gegen Gianluca Walther noch zu seinen Gunsten um. Des weiteren waren Wang Yansheng und Deniz Aydin jeweils gegen Thomas Brosig erfolgreich und mussten sich nur dem besten Spieler der Gastgeber, Lennart Wehking, geschlagen geben.

Tags darauf konnten die Stormarner beim Tabellenzweiten TTC indeland Jülich allerdings nicht an die starke kämpferische Leistung anknüpfen. Zwar mussten die favorisierten Gastgeber auf ihre Nummer 1, Hunor Szöcs verzichten, behielten am Ende aber dennoch mit 6:2 die Oberhand.

„Unsere ansonsten so starken Doppel stachen zu Beginn leider überhaupt nicht“, fand Sieks Spartenleiter Stefan Zilz schnell einen der Gründe für die Auswärtsniederlage. Wang/Cords kassierten ein deutliches 0:3 gegen Szöcs/Pysar und verloren dabei erstmals ein Doppel in dieser Saison. Cekic/Hoffmann leisteten zwar mehr Gegenwehr gegen Mühlbach/Ozawa, mussten sich aber im Schlussdurchgang geschlagen geben.

Für die beiden Gegenpunkte sorgten letztlich Sieks Spielertrainer und Altmeister Wang Yansheng nach Abwehr von drei Matchbällen im vierten Durchgang gegen Ozawa und Richard Hoffmann, der mit dem Ersatzspieler Nikas keinerlei Probleme hatte.

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