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Autobahnkreuz Bargteheide : Sieben Verletzte bei Unfall auf A1

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Bei einem Auffahrunfall am Autobahnkreuz Bargteheide mit drei beteiligten Autos wurden sieben Menschen verletzt, darunter auch zwei Kinder.

Ratzeburg | Bei einem Verkehrsunfall wurden am Freitagmittag sieben Menschen verletzt. Auf der A1 hatte sich aufgrund des Feierabend- und Urlaubsverkehrs gegen 12.30 Uhr ein Stau in Richtung Lübeck gebildet. Der 55-jährige Fahrer eines Hamburger Geldtransporters fuhr zu der Zeit langsam an den Stau am Ende des Beschleunigungsstreifens direkt hinter dem Autobahnkreuz Bargteheide heran. Im Geldtransporter saßen noch zwei 57 und 37 Jahre alte Mitarbeiter der Firma. Hinter dem Transporter fuhr ein 72-jähriger Hamburger mit seinem Mercedes. Auch er hatte das Stauende bemerkt und fuhr ebenfalls langsam heran.

Dahinter wiederum näherte sich mit hoher Geschwindigkeit eine 41-jährige Frau aus Wendeburg (Niedersachsen) mit ihrem VW Passat. Mit im Auto saßen ihre beiden sieben und neun Jahre alten Töchter. Die Frau sah offenbar das Stauende zu spät und fuhr auf den Mercedes des Hamburgers auf, der auf den Geldtransporter prallte.

Die 41-Jährige musste von der Freiwilligen Feuerwehr aus dem Wrack herausgeholt werden. Sie und ihre beiden Mädchen zogen sich schwere Verletzungen zu. Der 72- jährige wurde ebenfalls schwer verletzt und war zur Zeit der Rettung nur bedingt ansprechbar. Lebensgefahr bestand zu dem Zeitpunkt jedoch nicht. Die drei Mitarbeiter der Geldtransportfirma wurden leicht verletzt. Alle sieben Verletzten mussten mit Rettungswagen in die umliegenden Krankenhäuser gebracht werden.

Die beschädigten Fahrzeuge ließen die Beamten des Autobahn- und Bezirksreviers Bad Oldesloe abschleppen. Der Geldtransporter steht zurzeit auf dem Gelände des Autobahnreviers. Mitarbeiter der Firma werden den Wagen abholen. Der Sachschaden an dem Fahrzeug wird auf rund 5000 Euro geschätzt. Die Sachschäden am VW Passat und am Mercedes zusammen auf etwa 45.000 Euro. Die Autobahn musste nicht voll gesperrt werden. Der Verkehr staute sich durch den Unfall ab der Unfallstelle auf eine Länge von etwa neun Kilometern bis zur Anschlussstelle Ahrensburg zurück. Gegen 14.05 Uhr war die Unfallstelle komplett geräumt. Es waren zwei Streifenwagenbesatzungen, sieben Rettungswagen, ein Notarzt und vier Freiwillige Feuerwehren im Einsatz.

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erstellt am 01.Aug.2014 | 16:45 Uhr

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