zur Navigation springen

12 kreative Monate : Sie zieht in die Wassermühle

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Hannah Rath erhält das begehrte Jahresstipendium der Sparkassen-Kulturstiftung.

Hannah Rath ist die Stipendiatin für das Kunststipendium in der Trittauer
Wassermühle 2015/2016. Die Jury der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn hat sich eindeutig für die in Hamburg lebende Künstlerin ausgesprochen. Hannah Rath, die 1983 in Marburg geboren ist und 2010 ihr Kunststudium mit einem Diplom an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg abgeschlossen hat, nähert sich in ihren Werken behutsam und stringent den Eigenschaften von Sprache und Text.

Hannah Rath experimentiert und dekonstruiert, reiht oder verschiebt einzelne Schriftzeichen und Buchstaben, um sie in ihren Arbeiten in eine neue Dimension zu überführen. In ihren Werken versucht sie unsichtbare Strukturen und Rhythmen aufzuspüren und neu zu verorten. Ihre Werke generieren sich somit aus einem stetigen Abtasten und Reflektieren von Schrift und Sprache.

„Die sorgfältige und stringente künstlerische Arbeit von Hannah Rath hat die Jury überzeugt“, so Dr. Katharina Schlüter, Kuratorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn. Hannah Rath zieht am 1. Mai 2015 in die Räume in der Trittauer Wassermühle und wird anschließend der Öffentlichkeit vorgestellt.

Mit dem Jahresstipendium fördert die Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn seit 1992 bildende Künstlerinnen und Künstler aus Hamburg,
Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Neben einem finanziellen Zuschuss zum Lebensunterhalt stellt die Stiftung den
Stipendiaten eine Wohnung in der Trittauer Wassermühle sowie ein Atelier im benachbarten Atelierhaus zur Verfügung. Zum Abschluss des Studienaufenthaltes werden die aktuellen Arbeiten in einer Ausstellung präsentiert und eine dazugehörige Publikation realisiert.

Die Abschlussausstellung der aktuellen Stipendiatin Lily Wittenburg (kl. Foto) ist bis zum 26. April in der Wassermühle zu sehen.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen