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Oldesloer Umweltschützer erfreut : Sensationelles Storchenjahr in Stormarn

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Es ist ein positiver Trend: Seit Beginn der Aufzeichnungen 1971 konnten Kerstin Kommer und Andreas Hack vom Naturschutzbund Bad Oldesloe in diesem Jahr die höchste Anzahl von Brutpaaren im Kreis feststellen.

In Stormarn beginnt das Storchenjahr 2014 mit einer Sensation: Insgesamt haben sich bis heute 29 Storchenpaare und zwei Einzelstörche angesiedelt. Seit Beginn der Aufzeichnungen 1971 ist das die höchste Anzahl von Brutpaaren im Kreis. Bisher war das Jahr 2002 mit 25 Paaren der Spitzenreiter.

Schon im letzten Jahr zeigte sich mit 24 besetzten Nestern, dass die „geburtenstarken“ Jahrgänge der letzten vier Jahre sich positiv auf die Anzahl der geschlechtsreifen „Rückkehrer“ auswirkte. In diesem Jahr hat sich der Trend fortgesetzt. Neben den gesamten Nestern des letzten Jahres wurde eine Vielzahl von neuen Nistunterlagen besetzt, so in Delingsdorf, Klein Schenkenberg, Rethwischfeld, Stemwarde und nicht zuletzt in Bargfeld-Stegen. Dort sind gleich zwei neu besetzte Nester hinzugekommen.

Somit gibt es in Bargfeld-Stegen jetzt sechs Nester mit Brutpaaren. Damit könnte Bargfeld-Stegen neben Bergenhusen das zweite „Storchendorf“ in Schleswig-Holstein werden. „Eine störungsfreie Rückreise auf der bis zu 10 000 Kilometer langen Route trug ebenfalls zu dem sehr guten Ergebnis bei“, wissen Kerstin Kommer und Andreas Hack vom Naturschutzbund Bad Oldesloe, die Storchenbetreuer in Stormarn sind. „Nun bleibt zu hoffen, dass auch die Brutsaison erfolgreich und ohne große Verluste bei den Jungen verlaufen wird, wobei viele der neuen Paare Jungstörche sind, die das Brutgeschäft erst erlernen müssen und nicht alle gleich im ersten Jahr erfolgreich brüten werden“, so die beiden Storchenexperten.

Weitere Informationen zu den Störchen findet man auch im Internet unter www.nabu-badoldesloe.de






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