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Stormarner Tageblatt

23. Oktober 2017 | 09:12 Uhr

Schwache Trefferquote : Selbst ausgebremst

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Ahrensburg Twisters haben ihr erstes Spiel nach dem Aufstieg in die 1. Basketball-Regionalliga gegen den Osnabrücker SC II 42:48 verloren. Dabei offenbarten Sabrina Ochs (re.) und Co. Schwächen im Abschluss.

Die erste Hiobsbotschaft ereilte die Basketballerinnen der Ahrensburg Twisters unmittelbar nach Spielbeginn gegen den Osnabrücker SC II. Center-Spielerin Sabrina Lange war umgeknickt, konnte im ersten Saisonspiel nach dem Aufstieg in die 1. Regionalliga nicht mehr eingreifen – und wird dem Team aufgrund einer Kapsel- und Bänderverletzung sechs bis acht Wochen fehlen. Allein daran aber wollte Coach Carsten Schittkowski die unnötige 42:48 (21:24)-Niederlage gegen die Niedersächsinnen nicht festmachen. „Klar ist nur: Wir haben einfach zu wenige Punkte erzielt“, erklärte der Coach: „Es gibt aber so viele Optionen, warum das so war, das lässt sich nicht an einer einzigen Sache festmachen.“

Nur 17 Prozent aller Versuche aus dem Feld haben die Ahrensburgerinnen getroffen – und sich so selbst ausgebremst. Zum Vergleich: Für gewöhnlich liegt die Quote der Schlossstädterinnen bei 45 bis 50 Prozent. „Das war einfach zu wenig. Die Zahlen zeigen aber auch: Wir haben uns zumindest viele Chancen erarbeitet“, analysierte Schittkowski, der weitere mögliche Ursachen für die Abschlussschwäche ins Feld führte: die ungewohnte neue Heimspielstätte in der Stormarnschule, das erste Saisonspiel in der neuen Liga und nicht zuletzt die zahlreichen Neuzugänge, die erstmals in einem Punktspiel zum Einsatz kamen.

Immerhin: Zumindest in der Defensive sahen Schittkowski und die Zuschauer eine ordentliche Leistung der Twisters. Und der Coach wollte die Auftaktpleite auch nicht zu hoch hängen. „Es war das erste Spiel. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben werden, dafür ist die Mannschaft zu stark“, sagte Schittkowski. Am kommenden Sonnabend (17.30 Uhr) bei der BG Hamburg-West allerdings sieht Schittkowski sein Team als „krassen Außenseiter“.

Punkte für die Twisters: Mirja Beckmann (10), Lea Vatthauer (10), Sabrina Ochs (9), Lara Müller-Mittwollen (7), Friederike Hammersen (2), Samantha Ochs (2), Merle Bitter (1), Merle Schrader (1).

 

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