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Neujahrsempfang : Sekt, Schnittchen und viel Lob

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Rund 150 Bürger kamen zum Neujahrsempfang der Stadt ins Bürgerhaus, darunter viele Kommunalpolitiker und Ehrenamtler.

Na, das war doch mal ein gelungener Neujahrsempfang! Gab es im vergangenen Jahr bei der Premiere des städtischen Neujahrsempfangs im Stadthaus nur Salzstangen und Selter, so konnten sich die mehr als 150 Gäste im Bürgerhaus diesmal über Sekt, Schnittchen und Live-Musik freuen. Natürlich gehörten auch Reden zum Neujahrsempfang, aber Bürgerworthalt Rainer Fehrmann und Bürgermeister Tassilo von Bary hielten sie ganz bewusst kurz und suchten sich besondere Schwerpunkte.

„Die Oldesloer können stolz sein auf das vielschichtige ehrenamtliche Engagement in ihrer Stadt“, lobte Rainer Fehrmann, der seine „360-Sekunden-Rede“ den vielen Ehrenamtlern widmete. Ob Feuerwehr, Hospizbewegung, THW, Stadt- und Klangstadt-Festival oder Oldesloer Tafel - sie alle leisteten wertvolle ehrenamtliche Arbeit, ohne die eine vielschichtige Gemeinschaft nicht funktionieren würde. „Sie alle sind nicht nur das Gerüst, sondern auch das Gesicht unserer Gesellschaft“, sagte Fehrmann. Was vielen Oldesloern vielleicht gar nicht bewusst ist: In ihrer Heimatstadt gibt es über 100 Vereine, dazu noch viele Initiativen, Verbände und Organisationen. Dies schreie geradezu nach einer besonderen Würdigung, fand der Bürgerworthalter. „Für den Neujahrsempfang 2015 werde ich mir das Ziel setzen, für besonders herausragende Leistungen einen Ehrenamtspreis auszuloben“, versprach Fehrmann.

Aber auch in der Kommunalpolitik werde großes eherenamtliches Engagement geleistet - eine nicht immer dankbare Aufgabe. Fehrmann und von Bary nutzten den Neujahrsempfang, um sich bei einem „alten Hasen“ für 38 Jahre Arbeit in der Kommunalpolitik zu bedanken: Karl-Reinhold Wurch von der FDP wurde mit einer Ehrenurkunde der Stadt Bad Oldesloe ausgezeichnet.

Tassilo von Bary gab zunächst einen Rückblick auf die Highlights des vergangenen Jahres, dann einen Ausblick auf die kommenden Ereignisse. „In diesem Jahr wird das Travebad auf jeden Fall eröffnet“, versprach der Bürgermeister unter dem Gelächter der Gäste. Als negativ empfinde er allerdings die Haushaltssperre. „Ich hatte mir nicht gewünscht, in meiner Amtszeit so etwas zu erleben“, betonte der Bürgermeister, der sich ausdrücklich bei seinem Team bedankte. „Was wäre ein Bürgermeister ohne seine Mitarbeiter – nix!“.

Anschließend blieb genug Zeit, um sich dem Smalltalk zu widmen. „Das ist ein Empfang für die Bürger, da können dann auch mal Sekt und Schnittchen drin sein. Das sieht nett aus und macht was her“, urteilte Horst Möller, Fraktionsvorsitzender der CDU. Viele Stadtverordnete tummelten sich beim Empfang, wobei sich die SPD-Vertreter ziemlich rar machten. Die Sozialdemokraten wollen Anfang Februar zu einem eigenen Neujahrsempfang laden. Und die Bündnisgrünen laden am 31. Januar ebenfalls zu einem eigenen Neujahrsempfang ein.

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erstellt am 13.Jan.2014 | 06:00 Uhr

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