Kreis Stormarn : SEK-Einsatz nach vermeintlichen Schüssen in Reinbek

Das SEK überwältigte den Mann. Er wurde später wieder freigelassen.

Das SEK überwältigte den Mann. Er wurde später wieder freigelassen.

Nach Notrufen wurde ein Einfamilienhaus weiträumig abgesperrt – ein Mann wurde überwältigt.

shz.de von
12. Oktober 2018, 15:52 Uhr

Reinbek | Nach Schuss- und Knallgeräuschen ist es am Donnerstagabend in Reinbek (Kreis Stormarn) zu einem Einsatz des Spezialeinsatzkommandos (SEK) gekommen. Gegen 20.35 Uhr hatten mehrere Anrufer der Polizei mitgeteilt, dass in der Straße Op den Stüben geschossen werde.

Die Anrufe ergaben, dass die „Schüsse“ von einem Bewohner eines Einfamilienhauses abgegeben wurden. Der Bewohner konnte in seinem Garten nicht mehr angetroffen werden, es war davon auszugehen, dass er in das Haus zurückgekehrt sei. Im angrenzenden Schuppen konnte ein Luftgewehr gefunden werden.

Daraufhin wurde mit starken Polizeikräften das Objekt weiträumig abgesperrt. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, ob sich im Haus noch eine Schusswaffe befindet, wurde das Spezialeinsatzkommando (SEK) SH alarmiert. Schließlich erfolgte durch das alarmierte Spezialeinsatzkommando Schleswig-Holstein der Zugriff, bei dem der Mann ohne Widerstand und unverletzt überwältigt werden konnte. Schusswaffen oder explosive Stoffe wurden im Haus nicht gefunden.

Der 59-jährige wurde nach den polizeilichen Maßnahmen noch am gleichen Tag wieder entlassen. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Ob es zu Schussabgaben gekommen ist, ist nicht klar und müssen die Ermittlungen ergeben.

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