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VfB Lübeck : Schwung aus dem Pokal mit in die Liga nehmen

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Nach dem guten Auftritt im DFB-Pokal gegen Zweitligist SC Paderborn steht für den VfB Lübeck heute wieder der Alltag in der Fußball-Regionalliga an. Um 15 Uhr gastieren die Grün-Weißen beim BSV Rehden.

shz.de von
erstellt am 15.Aug.2015 | 06:00 Uhr

Den Schwung aus dem guten DFB-Pokalspiel mit in die Liga nehmen – das ist das Ziel für die Regionalliga-Fußballer des VfB Lübeck, wenn es heute nach Rehden geht. Um 15 Uhr gastiert die Skwierczynski-Elf bei der überragenden Elf der vergangenen Rückserie, die auch in den ersten drei Partien der aktuellen Saison noch unbesiegt ist. Der VfB hat erst zwei Spiele (ein Sieg, eine Niederlage) auf dem Konto.

„Wir müssen sehen, dass wir die guten Leistungen, die wir im Pokal gegen stärkere Gegner wie Holstein Kiel und Paderborn gezeigt haben, jetzt auch mal in den Punktspielen bestätigen“, fordert VfB-Trainer Denny Skwierczynski. „Auch wenn ich Rehden für eine sehr starke Mannschaft halte, haben wir die Qualität, um dort zu punkten.“ Dabei fordert er: „Wir müssen auch nach einem Gegentor, das immer passieren kann, geordneter auftreten und nicht so unruhig und zurückhaltend wie zuletzt in Havelse und gegen Paderborn.“ In beiden Spielen kassierten die Grün-Weißen kurz nach dem ersten bereits das nächste Tor.

Dem Gegner aus Niedersachsen wird der VfB besser vorbereitet begegnen als vor einigen Monaten, als es daheim eine 0:4-Klatsche gab. „Jeder weiß jetzt, wie unangenehm die sind“, betont der Trainer.

Skwierczynski hat dabei weiter die Qual der Wahl, was seine Aufstellung betrifft. Alle 25 Spieler des Kaders sind fit, auch Henrik Sirmais ist nach seiner im Pokal erlittenen Kopfverletzung voll im Training. „Das ist eine ganz besondere Situation“, weiß der Coach. „Normalerweise fehlen immer 15 bis 20 Prozent.“

Und so hatte er gestern Abend nach dem Abschlusstraining die keineswegs leichte Aufgabe, sieben Mann aus dem Kader zu streichen. Und auch in der Startelf wird es heute Veränderungen geben. „Es wäre natürlich schön, wenn es gut läuft, sodass jeder sieht, dass es auch ohne ihn funktioniert“, sieht Skwierczynski erfolgreiches Auftreten auch als wichtige Basis für die Stimmung im Team. Taktische Überlegungen („Eine defensivere Besetzung wie gegen Paderborn kann auch in der Liga eine Alternative sein“) und der körperliche Zustand der Spieler („Wir beobachten, wer das Wochenende am besten verkraftet hat“) spielen bei der Aufstellung eine Rolle.

In der vergangenen Woche war Maurice Maletzki unter den Härtefällen der härteste. „Das war bitter für ihn“, weiß Skwierczynski. „Aber es war einfach kein Platz mehr in der Startformation. Er ist auf jeden Fall wieder eine Option für die erste Elf.“ Spielt Maletzki, wäre wohl der im Pokal stark auftrumpfende Patrick Bohnsack der nächste Härtefall.

 

 

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