B207 bei Elmenhorst : Schwerer Verkehrsunfall in Lanken – Frau lebensgefährlich verletzt

Durch den Aufprall wurden beide Fahrzeuge stark beschädigt.
Durch den Aufprall wurden beide Fahrzeuge stark beschädigt.

Eine 22-Jährige fährt mit ihrem Polo frontal in ein entgegenkommendes Auto. Sie liegt auf der Intensivstation.

shz.de von
13. Juli 2015, 13:39 Uhr

Elmenhorst | Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstrasse 207 bei Lanken (Kreis Stormarn) sind am Sonnabend eine junge Autofahrerin lebensgefährlich, und zwei weitere Männer leicht verletzt worden. Aus bisher unbekannter Ursache waren in Höhe des Gewerbegebietes Lanken ein Polo und ein Citroen frontal zusammengeprallt, teilte die Polizei mit.

Die 22-jährige Elmenhorsterin fuhr gegen 13 Uhr mit ihrem VW Polo auf der B207 von Elmenhorst aus in Richtung Schwarzenbek. Aus bisher noch ungeklärter Ursache kam die junge Frau plötzlich zwischen Lanken/Elmenhorst und Schwarzenbek nach links von der Fahrbahn ab und prallte frontal und ungebremst in den entgegenkommenden Citroen C4 Picasso eines 58-Jährigen aus Hamburg. Auf dem Beifahrersitz saß sein 25-jähriger Sohn. Die 22-Jährige wurde in dem Wrack eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Sie war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr ansprechbar.

Die Elmenhorsterin musste lebensgefährlich verletzt mit dem Rettungshubschrauber Christoph Hansa in eine Klinik geflogen werden. Die junge Frau liegt derzeit noch auf der Intensivstation. Die beiden Männer trugen leichte Verletzungen davon. Sie wurden mit Rettungswagen in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden von etwa 22.000 Euro.

Polizeibeamte mussten die B207 während der Rettungs- und Bergungsarbeiten teilweise voll sperren. Gegen 16.25 Uhr war die Strecke wieder komplett frei. Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es während dieser Zeit nicht. Die Ermittlungen zu dem Unfall dauern noch an.

Es waren im Einsatz: Vier Streifenwagenbesatzungen, drei Rettungswagen, ein Rettungshubschrauber, zwei Notärzte, die Freiwillige Feuerwehren aus Elmenhorst und Talkau, ein Sachverständiger der Dekra.

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