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Mutmasslicher Benzindiebstahl : Schwerer Unfall nach Verfolgungsjagd in Reinbek

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Die Polizei möchte einen Audi A3 kontrollieren, doch der 26-jährige Fahrer gibt Gas. Wenig später baut er mit seinem Wagen einen Unfall und wird dabei schwer verletzt. Die Kennzeichen waren gestohlen.

shz.de von
erstellt am 27.Aug.2014 | 17:16 Uhr

Reinbek | Bei einer Verfolgungsjagd verunglückte am Mittwochnachmittag ein mutmaßlicher Benzindieb auf einer viel befahrenen Kreuzung in Reinbek. Mehrere Streifenwagen der Polizei hatten den Mann zuvor verfolgt. Er hatte nach ersten Erkenntnissen auf einer Tankstelle in Trittau den Wagen betankt und auch noch mehrere Behälter mit Benzin befüllt. Dann war er abgehauen, ohne zu bezahlen.

Auf Höhe der Straße Büchsenschinken hatte eine Polizeistreife den Wagen entdeckt und ihn verfolgt. Auf der Kreuzung Haidkrugchaussee zur Möllner Landstrasse verlor der Mann die Gewalt über seinen Audi A3, riss zunächst einen Ampelmasten um, und landete auf dem Gehsteig der gegenüber liegenden Fahrbahn. Da der Unfallwagen zu qualmen begann, löschten Polizisten noch vor Eintreffen der freiwilligen Feuerwehr den Motorraum des Wagens mit einem Pulverlöscher ab und zogen den 26-Jährigen aus dem Auto heraus. Während der Rettungsdienst mit Notarzt sich um den schwer verletzten Mann kümmerten, überprüften Feuerwehrleute den Unfallwagen mit einer Wärmebildkamera nach Brandnestern und löschten diese mit Schaum ab.

Der Unfallwagen wurde sichergestellt. Die Kennzeichen waren gestohlen. Die Polizei ermittelt.
 

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