Großeinsatz in Bad Oldesloe : Schwerer Unfall auf der A1

Großeinsatz auf der A1 vor Bad Oldesloe. Die Polizei geht von mindestens sieben Verletzten aus.
Großeinsatz auf der A1 vor Bad Oldesloe. Die Polizei geht von mindestens sieben Verletzten aus.

Nach einem schweren Unfall auf der A1 ist die Autobahn in Richtung Lübeck ab dem Kreuz Bargteheide gesperrt. Ein Autotransporter war in ein Stauende gefahren. Sieben zum Teil Schwerverletzte.

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09. Juli 2014, 11:42 Uhr

Das Dröhnen der Martinshörner nimmt in Bad Oldesloe momentan kein Ende. Auf der A1 ist es kurz vor der Anschlussstelle Bad Oldesloe in Fahrtrichtung Lübeck zu zwei schweren Unfällen gekommen. Der Ursprungsunfall ereignete sich kurz vor 9 Uhr. In der Verengung krachte es. "Das Einfädeln hat nicht geklappt", erklärt Polizeisprecherin Soja Kurz. Eine 27-jährige Lübeckerin fuhr mit ihrem Opel Corsa auf einen Passat auf. Sie musste mit Schleudertrauma ins Krankenhaus gebracht werden. Bei dem Unfall liefen Betriebsstoffe aus, eine Fahrbahn wurde gesperrt, in der Folge bildete sich ein Stau. Der Fahrer eines Autotransporters bemerkte den Stau zu spät und bretterte in das Ende hinein. Ein Volvo V70, ein Ford Ka und ein Kleintransporter wurden beschädigt. In dem Volvo saß eine vierköpfige Familie, Mutter und Vater vorne, hinten zwei Kinder. Sie waren in dem Wagen eingeklemmt, mussten von der Feuerwehr herausgeschnitten werden. Nach ersten Polizeiangaben sind die Mutter und die beiden Kinder schwer verletzt, der Vater wurde mit dem Rettungshubschrauber wegen Verdachts auf innere Verletzungen in eine Klinik geflogen. In den anderen Fahrzeugen ist jeweils ein Leichtverletzter.

Autofahrer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Die Polizei leitet ab dem Autobahnkreuz Bargteheide um. "Wir versuchen, den Verkehr zurück zu führen. Da muss man mal sehen, ob das klappt", so Sonja Kurz. Seit 13.15 Uhr ist die Unfallstelle geräumt. Auch ein Liegenbleiber-Bus, zwischenzeitlich für zusätzliche Behinderungen gesorgt hatte ist jetzt weg. Sonja Kurz: "Der etwa acht Kilometer lange Rückstau baut sich erst langsam ab."

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