Schulweg soll sicherer werden

Sie haben das Projekt vorangetrieben: Schulleiter Jörg Peters, Lehrerin Iris Gensel und Beke Meyer, die Mutter eines Zweitklässlers. Außerdem war die Pädagogin Katharina Barchanski maßgeblich beteiligt.
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Sie haben das Projekt vorangetrieben: Schulleiter Jörg Peters, Lehrerin Iris Gensel und Beke Meyer, die Mutter eines Zweitklässlers. Außerdem war die Pädagogin Katharina Barchanski maßgeblich beteiligt.

Arbeitsgruppe der Gutenbergschule hat das Stadtgebiet untersucht und Gefahrenpunkte aufgelistet

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26. Oktober 2013, 00:35 Uhr

„Wir möchten, dass die Kinder sicher zur Schule und zurück kommen“, sagt Jörg Peters, der Leiter der Johannes-Gutenberg-Schule in Bargteheide. Es bleibt nicht bei diesem Wunsch. Eine Arbeitsgruppe aus Eltern und Lehrern hat die Verkehrssituation unter die Lupe genommen und die Gefahrenpunkte aufgelistet. Zugleich gibt der Plan Empfehlungen, wo der Schulweg am sichersten ist.

Es sind dabei vier Teilpläne entstanden. „Das Stadtgebiet ist so groß, dass wir es der besseren Übersicht halber aufteilen mussten“, erklärt Peters. Damit sind alle Gefahrenpunkte in der Stadt aufgelistet, nicht nur im Einzugsgebiet der Schule. „Weil die Eltern freie Schulwahl haben, haben wir uns dafür entschieden“, so der Rektor.
Die vom Schulverband des Amtes Bargteheide-Land getragene Grundschule ist vor allem für Kinder aus den Amtsgemeinden und den Bargteheider Süden vorgesehen. Etwa 200 der insgesamt 535 Grundschüler wohnen in der Stadt.

Die Idee zu dieser Untersuchung entstand bereits im vergangenen Jahr in der Schulkonferenz. „Wir haben alle Eltern angeschrieben und gebeten, uns gefährliche Stellen zu melden“, erläutert die Lehrerin Iris Gensel. Etwa 150 Rückmeldungen kamen und wurden in mehreren Sitzungen der AG ausgewertet und zusammengefasst. Das Ergebnis wurde mit einem Schulweg-Planer online gestellt.

So sind vier Karten auf der Grundlage eines Stadtplans entstanden, die im Internet heruntergeladen und ausgedruckt werden können. „In der nächsten Woche wird ein Polizeiverkehrslehrer die Gefahrenpunkte in Schulnähe mit den Erstklässlern abgehen und das Überqueren von Straßen üben“, sagt Beke Meyer. Die Mutter eines Zweitklässlers hat am Projekt intensiv mitgearbeitet.

Sie rät allen Eltern, schon vor der Einschulung den Schulweg mit den Kindern zu Fuß abzugehen. Damit ist die Aktion aber nicht abgeschlossen. Die Datensammlung soll fortlaufend ergänzt und aktualisiert werden.

Hier sollten Kinder besonders vorsichtig sein: Am Kreisel Rathausstraße, an deren Einmündung auf die Bundesstraße 75, an den Kreuzungen Lindenstraße/Alte Landstraße und Am Bargfeld/Alte Landstraße sowie der Kreuzung Eckhorst/Südring/B 75. Daneben gibt es weitere Gefahrenpunkte.

Link zu den Karten: http://www.schulwegplaner.

de/plaene/index.htm?ort=22941

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