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Großhansdorf : Schulterschluss zwischen Bürger und Verwaltung

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Flüchtlingsarbeit in Ahrensburg und Großhansdorf wird von den Einwohnern positiv bewertet.

Es darf auch mal ein Lob sein. Bürgervorsteher Roland Wilde und Bürgermeister Michael Sarach würdigten während der Einwohnerversammlung der Stadt die Unterstützung der Bevölkerung, wenn es um Hilfen für Flüchtlinge geht – im Gegenzug bescheinigten viele Bürger der Verwaltung ein großes Engagement bei der Bewältigung der Aufgaben. Rund 170 Einwohner hörten den Satz des Bürgervorstehers: „Ich bin wirklich stolz auf diese Stadt.“

Zur Situation in Ahrensburg sagte Bürgermeister Sarach, derzeit seien 350 Flüchtlinge untergebracht, „bis Jahresende werden noch 50 dazukommen. Für das kommende Jahr sind 200 weitere realistisch“, so Miachael Sarach und bestätigte, dass die Stadt zwei neue Unterbringungsmöglichkeiten bauen werde – am Helgolandring und am Kornkamp. „Allerdings werden das keine Dauereinrichtungen. Das Grundstück am Helgolandring ist Schulerwartungsgebiet und der Kornkamp liegt im Gewerbegebiet“, will die Stadt Container und keine Holzhäuser.

Über den Nachtragsstellenplan soll es zwei zusätzliche Stellen in der Verwaltung geben, „nicht die Unterbringung, sondern die Betreuung bereitet uns die meisten Sorgen“, hob Sarach den Einsatz des Flüchtlingskreises Ahrensburg hervor, „aber auch der benötigt Hilfe.“ 160 Paten gibt es zur Zeit, dazu 60 Lehrer für die ehrenamtlichen Deutschkurse. Die Awo wird demnächst eine Anlaufstelle für die Abgaben von Sachspenden (keine Möbel) einrichten.

Auch in der Gemeinde Großhansdorf kamen die Bürger zur Einwohnerversammlung, 250 Menschen drängten sich im Waldreitersaal. Bürgermeister Janhinnerk Voß berichtete, dass derzeit 100 Flüchtlinge in der Waldreitergemeinde leben, „bis Ende 2016 werden es rund 300 sein. Dann wird der Ausländeranteil in Großhansdorf sechs Prozent der Einwohner betragen, da kann von einer Überfremdung nicht die Rede sein.“ Auch in Großhansdorf funktioniere, so Voß, die Zusammenarbeit zwischen Flüchtlingskreis, Helfern und der Gemeinde sehr gut. Die Gemeinde will drei neue Container-Standorte für jeweils 24 Flüchtlinge bauen, ab 1. März soll die frühere Rehastätte „Haus Eilberg“ für 100 Flüchtlinge zur Verfügung stehen.




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