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Schulsozialpädagoge soll auf städtische Kosten weiterarbeiten

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Der Sozial- sowie der Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss haben einer Fortsetzung der Schulsozialarbeit an der Heimgarten-Gemeinschaftsschule zugestimmt. Die Stelle mit 30 Wochenstunden war im vergangenen Jahr eingerichtet worden – befristetet bis 31. Dezember 2013, weil dann die Zahlungen von Bund und Land auslaufen. Die 43000 Euro im Jahr will Ahrensburg nun selbst finanzieren, hofft allerdings auf eine Kostenbeteiligung des Kreises in Höhe von 15 000 Euro.

„Eigentlich ist das Land für die personelle Ausstattung der Schulen zuständig“, so der grüne Vorsitzende der Bildungsausschusses, Christian Schubbert-von Hobe, und die CDU-Sozialausschuss-Vorsitzende Doris Brandt. Die Gremien stimmten der Vertragsverlängerung auf städtische Kosten aber trotzdem zu.

Die Arbeit des Schulsozialpädagogen sei „unverzichtbar“, sagt Schubbert-von Hobe und Doris Brandt stimmt dem zu: „Es scheint das einzige Mittel zu sein, das fruchtet.“ In der Zeit zwischen April 2012 und Juni 2013 gab es 375 Betreuungen im Trainingsraum. Ein Drittel – 35 Schüler – war einmal dort, ein Drittel benötigte eine intensive Beratung unter Einbeziehung der Lehrkräfte, teilweise der Eltern und anderer Institutionen, das letzte Drittel hatte langfristige Probleme. Diese Schüler störten massiv den Unterricht, waren häufig in Auseinandersetzungen verwickelt und verbrachten längere Zeiten im Trainingsraum. Mit ihnen wurde intensiv unter Einbeziehung von Lehrern, Eltern Institutionen und der Polizei gearbeitet.

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erstellt am 14.Sep.2013 | 00:31 Uhr

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