Schüler mit Herz für Japan

Machen sich gemeinsam stark für die Japanhilfe des DRK  (v. li.): Laura Hedicke, Birgit Benthien, Ulrich Radde, Tanja Moch, Michael Scholz, Norbert Göhler-Kübler, Andrea Nagel und Tim Carstensen.
Machen sich gemeinsam stark für die Japanhilfe des DRK (v. li.): Laura Hedicke, Birgit Benthien, Ulrich Radde, Tanja Moch, Michael Scholz, Norbert Göhler-Kübler, Andrea Nagel und Tim Carstensen.

Gut 1000 Euro für Erdbeben- und Tsunamiopfer ans DRK gespendet

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11. Juni 2011, 08:50 Uhr

Reinfeld | "Toll, was die Schule mit ihrer Spendenaktion auf die Beine gestellt hat", freut sich DRK-Ortsvorsitzender Ulrich Radde über das Engagement der 947 Mädchen und Jungen der Immanuel-Kant-Gemeinschaftsschule. Die stolze Summe von 1185,90 Euro spendeten Eltern, Lehrer und Schüler für das Projekt "Japanhilfe" des Deutschen Roten Kreuzes. Radde wird die Spende an den Bundesverband des DRK übergeben, von wo sie als Soforthilfe im Krisengebiet ankommen wird. "Endlich steht wieder der Mensch im Vordergrund, dem schnell und unbürokratisch geholfen werden muss", so der DRK-Vertreter. Schulleiter Michael Scholz ist sich sicher: "Das DRK hat so viel Erfahrung und Potenzial im Hintergrund, dass unsere Spende eine gute und bestimmungsgemäße Verwendung finden wird."

Bereits im März, einen Tag nach Erdbeben und Tsunami in Japan, beschlossen 36 Schülervertreter, Eltern und Lehrer einstimmig in der Schulkonferenz über die Spendenaktion. "Die Schüler fühlten sich emotional betroffen", so Scholz: "Für alle war sonnenklar, dass geholfen werden musste." Gesagt, getan: Die Schülervertreter Kira Bastian und Laura Hedicke organisierten einen Rundbrief, in ganz Reinfeld wurden Plakate aufgehängt. Der Förderverein kümmerte sich um die Verwaltung des Geldes.

In den Klassen sammelten die Lehrer Spenden ein. "Viele Schüler haben sogar ihr Taschengeld gegeben", erinnert sich Lehrerin Andrea Nagel. Aus einer größeren Einzelspende und vielen kleinen Spenden konnte so eine große Summe gesammelt werden. "Die Schüler erinnerten sich noch an den Tsunami in Thailand 2004, so dass sie dieses Projekt gern unterstützt haben", sagt der Schulleiter. Damals half die Schule spontan.

Einige Klassen engagierten sich außerdem für die Opfer des Erdbebens in Haiti im Januar 2010. Durch soziales Engagement wie die Spendenaktion für die "Japanhilfe" des DRK, sagt Michael Scholz, würden die Schüler "über den Tellerrand schauen" und begreifen, dass es nicht nur ihre kleine sondern "eine" Welt gebe. Wer noch spenden möchte, kann sich an den Förderverein der Schule wenden.

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