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Stormarner Tageblatt

17. Dezember 2017 | 06:05 Uhr

Schranken verzögern sich

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Es liegt an der Elektronik: Nun soll die neue Anlage im Dezember kommen

Noch in diesem Monat soll mit dem Bau der neuen Schrankenanlage am Bahnübergang in Rohlfshagen begonnen werden. Durch einen Blitzschlag war am 19. April vergangenen Jahres die Schrankenanlage gegen 10.30 Uhr ausgefallen. Es kam dadurch zu einer Überspannung, wodurch die Batterien zerstört wurden. Die Säure aus den Batterien ergoss sich über die Elektronik, die dadurch unbrauchbar wurde. Seitdem sind an dem Bahnübergang, an dem täglich rund 150 Züge mit einem Tempo von 140 Stundenkilometern vorbei donnern, Sicherungsposten im Einsatz. Zunächst musste der Bahnübergang mit rotweißem Flatterband gesperrt werden, wenn ein Zug heran rauschte. Seit Mai steht eine provisorische Schrankenanlage an dem Bahnübergang, die allerdings auch von einem Sicherungsposten per Knopfdruck bedient werden muss.

Da die Elektronik nach dem Blitzeinschlag nicht mehr repariert werden konnte ging auch der Bestandschutz für die Schrankenanlage verloren. Alles musste neu geplant und auch genehmigt werden. Das entsprechende Verfahren dauerte seine Zeit. Im April dieses Jahres hieß es dann, dass im September mit den Arbeiten für die neue Schrankenanlage begonnen werden soll. Nach den Worten eines Bahnsprechers liegen bereits sämtliche benötigten Genehmigungen vor. Es käme jedoch zu Verzögerungen bei der Lieferung der notwendigen Elektronik. Dadurch sei es zu der Verzögerung gekommen.

Die Kosten für die neue Halbschrankenanlage inklusive Elektronik belaufen sich auf rund 500 000 Euro. Geplant sind ein neues Häuschen für die Elektronik, neue Halbschranken und ein neues gelb und rotes Warnlicht. Bis Weihnachten sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Dann werden sich auch wieder für die Autofahrer die Wartezeiten an den geschlossenen Schranken verkürzen, da die Anlage über Kontaktschwellen und nicht per Hand gesteuert wird.

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