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Stormarner Tageblatt

24. August 2017 | 10:51 Uhr

Schöne Aussicht „Am Krögen“

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Nach Wildblumenwiese und Insektenhotel legt VVB eine Streuobstwiese an / Entsorgter Grasschnitt verärgert Mitglieder

Wildblumenwiese inklusive Insektenhotel Ende März im Neubaugebiet „Am Krögen“ war der erste Streich – ... und der zweite folgt zugleich: Am Donnerstag haben Mitglieder des Verschönerungsvereins Bargteheide (VVB) und einige freiwillige Helfer wieder kräftig Hand angelegt und am Wilhelm-Hauff-Weg den Boden für eine Streuobstwiese bereitet. Auf einem von der Stadt als Ausgleichsfläche zur Verfügung gestellten 4500 m² großen Areal „Am Krögen“ wurde restliches Steingut gesammelt, geharkt sowie 40 Büsche und 30 Bäume (Apfel, Birne, Kirsche, Quitte, Pfirsich und andere mehr) gepflanzt. Eingesät war der große Bereich bereits und am Dienstag mit Pflügen, Grubbern und Eggen für die große Pflanzaktion vorbereitet worden.

Unterstützung erhielten die VVB-Mitglieder unter anderem durch die Baumschule Andresen und Privatfrau Christine Sump aus Sprenge. Sie hatte eine zeitlang in Bargteheide gewohnt und aus Verbundenheit mitgeholfen, restliche Steine aus dem Erdreich zu schaufeln. Dafür nahm Christine Sump extra einen Tag Urlaub!

Etwa 6000 Euro nimmt der Verschönerungsverein für das Eiland in die Hand. Zum Großteil stammt das Geld aus Mitgliedsbeiträgen. Aber auch einige Spenden sind dabei. „Nach dem Sparkassen-Teich ist es das größte Projekt – von der Fläche und den Kosten her“, betonten die beiden Vorsitzenden, Klaus Griese und Ottmar Engelke, unisono. Die Streuobstwiese sei eine Auflockerung und fungiere als Pufferzone, sagte Bürgermeister Henning Görtz, der sich ein Bild von den Arbeiten machte und dann schnell weiter zu einer goldenen Hochzeit musste. Er sprach dem VVB als Initiator seinen Dank aus: „Das ist eine tolle Sache.“

Was ganz und gar nicht toll ist, ist die Tatsache, dass irgendwelche Anwohner auf dem Areal ihren Grasschnitt entsorgen. Genau dort, wo noch Bäume des Jahres gepflanzt werden sollen. Die Streuobstwiese diene den Anliegern als Schutz und sei kein Komposthaufen, ärgerte sich unter anderem Klaus Andresen, der frühere Vorsitzende: „Mal sehen, wie das mit der Pflege klappt.“ Die übernimmt der städtische Bauhof. Vervollständigt wird der beackerte Landstrich noch durch einen mit Holzstämmen eingefassten und mit Mulch ausgelegten Weg und mehrere Bänke zum Verweilen. Auch eine Tafel, die auf die Baumspender hinweist, soll es geben. Zusammen mit der Wildblumenwiese ist die Fläche 5000 m² groß und wird den Anliegern in naher Zukunft schöne Aussichten bescheren.

Der Verschönerungsverein Bargtehjeide (VVB) hat derzeit um die 500 Mitglieder – würde sich aber gleichwohl über weitere Mitstreiter (und Sponsoren!) freuen. Zumal der Jahresmitgliedsbeitrag von 7 Euro kaum der Rede wert ist. Wer Interesse hat, in freier Natur mitzuarbeiten oder dem Verein passiv unterstützen möchte, kann sich bei den Vorsitzenden – Klaus Griese, Telefonnummer (04532) 6983, oder Ottmar Engelke, Ruf (04532) 23012 –, melden.

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erstellt am 23.Okt.2014 | 17:06 Uhr

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