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Stormarner Tageblatt

20. August 2017 | 06:13 Uhr

Schnee von gestern?

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Wer auf Gott vertraut, der erfährt, dass Gott Gebet erhört

Ein Wort am Sonntag will seine Leser oder Hörer für einen Augenblick zur Muße, zum Nachdenken bringen und über alles Naheliegende und Vordergründige hinweg ein Schlaglicht auf das lenken, was wirklich wichtig ist in unserem menschlichen Leben. Wie leicht lassen wir uns doch von dem einfangen und vielleicht sogar beschlagnahmen, was uns alltäglich begegnet, wovon die Medien voll sind, was uns von Plakaten her ins Auge springt und was Menschen, die nicht gleichgültig in den Tag hineinleben, schon bisweilen in Angst oder auch Zorn zu versetzen vermag. Aber Angst und Zorn sind stets schlechte Ratgeber gewesen. Sie können uns lähmen oder „kopflos“ aktiv werden lassen. Beides ändert die Situation nicht zum Guten, sondern führt letztlich nur ins Chaos.

Wo ist Rat für die Ratlosen?
Wo ist Mut für die Mutlosen?
Wo ist Weisheit zum rechten Tun? Die Bibel sagt in Psalm 111, 10: „Ehrfurcht vor Gott ist aller Weisheit Anfang.“ Wer auf Gott vertraut, der kann bitten: Gott gebe mir Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Wer auf Gott vertraut, der erfährt, dass Gott Gebet erhört. Wir haben Entscheidungen zu treffen und sind vielleicht unsicher, welche Kriterien und Gewichtungen richtig sind. Gott hatte einmal sein Volk aufgefordert (Jeremia 29, 7), um das Wohl der Städte besorgt zu sein, in die er es verbannt hatte, und für diese Städte zu beten. Sie sollten also politisch aktiv sein und zugleich im Gespräch mit Gott bleiben. Sie sollten in ihrem Handeln nach Gottes Willen fragen und so Grundwerte für ihre Entscheidungen gewinnen. Wenn ich dem folge, wird meine Situation äußerlich vielleicht kaum verändert sein. Aber ich sehe sie aus einer anderen Perspektive und begegne ihr darum gelassener und mutiger.

Erfahrungen mit Gott wird nur der machen, der sich auf Gott einlässt, der Gott beim Wort nimmt. Doch dazu müssen wir Gottes Wort kennen. Das begegnet uns in der Bibel. Sie ist Gottes Botschaft an uns. Sie lässt uns das Wesen Gottes erkennen und ebenso auch seine Ziele mit uns Menschen und mit der ganzen Schöpfung.

Doch wer nimmt das ernst?
Wer nimmt Gott ernst? Gilt die christliche Botschaft in unserer Zeit nicht für viele Menschen als Schnee von gestern? Peter Hahne sagte einmal: „Wer in unserer dürren Zeit Christsein als antiquiert und vorgestrig diffamiert, sollte nicht vergessen, dass der Schnee von gestern das Wasser von morgen ist.“
Ich wünsche Ihnen viel Weisheit für alle Ihre Entscheidungen. Gott segne Sie.

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von
erstellt am 04.Apr.2016 | 10:05 Uhr

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