Ahrensburg : Schlusslicht leistet erhebliche Gegenwehr

Bekamen unerwartet viel Gegenwind zu spüren: Jakob Gertz (am Ball) und der ATSV.
Bekamen unerwartet viel Gegenwind zu spüren: Jakob Gertz (am Ball) und der ATSV.

Ein unerwartet enges Spiel hat der Ahrensburger TSV in der Handball-Landesliga gegen Wilhelmsburg mit 24:21 gewonnen.

shz.de von
11. Februar 2019, 14:41 Uhr

Ahrensburg | Nach dem überraschenden 27:26-Erfolg gegen den Tabellendritten SG Wilhelmsburg haben die Landesliga-Handballer des Ahrensburger TSV nachgelegt und Schlusslicht TSV Ellerbek II mit 24:21 (10:12) besiegt.

Ehe Saisonsieg Nummer sechs unter Dach und Fach war, hatten die Schlossstädter allerdings eine Aufholjagd starten müssen. Nach der 1:0-Führung geriet der Tabellensechste zunächst ins Hintertreffen. Zwischenzeitlich lag das Schlusslicht sogar mit vier Treffern vorn (8:4/19. Spielminute), weil der ATSV in der Deckung nicht zupackte und auch im Angriff harmlos agierte. In der Schlussphase des ersten Durchgangs aber robbten sich die Gastgeber heran – und steigerten sich nach der Pause erheblich. Zwar konnte Ellerbek noch einmal mit drei Toren in Führung gehen (15:12/37.). Doch dann erwachte der Kampfgeist bei den Schröder-Schützlingen, die Tor um Tor aufholten und durch Daniel Schulz beim 16:15 (41.) erstmals wieder in Führung gingen. Die Gäste ließen sich jedoch nicht abschütteln. Erst drei Minuten vor Ultimo sorgte Markus Fraikin mit einem seiner insgesamt zwölf Treffer für einen Zwei-Tore-Vorsprung. Und weil Ellerbeks folgender Wurf das Ziel verfehlte, machte Fraikin im Gegenzug mit dem 24:21 alles klar.

Tore Ahrensburger TSV: Markus Fraikin (12), Daniel Schulz (4), Mario Reuter (3), Jakob Gertz, Christian Cornehl (je 2), Fabian Paulsen (1).

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