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Ahrensburg : Schlosspark ins beste Licht gerückt

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Sanierungsarbeiten auf der Ahrensburger Schlossinsel sind abgeschlossen.

Zufrieden betrachtete Jörg Schumacher von der Sparkassen Kulturstiftung das Gelände rund um das Ahrensburger Schloss, das sich in der schönsten Herbstsonne präsentierte. „Wir sind auf einem echt geilen Weg“, sagte er begeistert. „Manchmal erscheint es selbstverständlich in welchem Zustand sich das Schloss befindet. Aber man muss mal zurückschauen, wie das aussah, als wir hier mit der Stiftung unsere Arbeit begonnen haben“, führte er weiter aus.

Gerade sind die Sanierungsarbeiten im Außenbereich abgeschlossen worden. Insgesamt waren dafür 312 000 Euro veranschlagt, doch die Maßnahmen wurden sogar günstiger und schlagen mit „nur“ 284 000 Euro zu Buche. 131 000 Euro gibt die Europäische Union an Fördergeldern hinzu. Der Rest verteilt sich auf die Kulturstiftung der Sparkasse Holstein, die Stadt Ahrensburg und die Schloss Stiftung. Für weitere 655 000 Euro war außerdem das erste Mal seit 50 Jahren der Schlossgraben entschlammt worden. All diese Sanierungs- und Modernisierungsaktivitäten zusammen verfolgen vor allem ein Ziel: die Schlossinsel noch attraktiver machen. Ahrensburg möchte sein museales Kleinod gerne im besten Licht erscheinen lassen.

Damit das auch wortwörtlich der Fall ist, mussten neue LED–Scheinwerfer installiert werden. Neben der Effektbeleuchtung wurden aber auch sehr zweckmäßige Lichtquellen für die Zuwegungen zum Schloss installiert. „Das war sonst teilweise abenteuerlich, wenn man hier im Dunkeln lang musste“, berichtete Schumacher rückblickend. Der beauftragte Landschaftsarchitekt Holger Muhs präsentierte die weiteren Neuerungen – und erklärte vor allem auch die, die der Besucher nicht sehen kann. „Wir haben hier jede Menge Geld versenkt – aber nicht sprichwörtlich sondern tatsächlich“, scherzte er und meinte damit die mehreren hundert Meter neue Strom- und Wasserleitungen, die installiert wurden. Hinzu kamen noch Infotafeln, ein neuer größerer Weg zum Schloss und ein überarbeiteter Vorplatz. Es gibt für Veranstalter jetzt auch fest installierte Strom- und Wasseranschlüsse.

Bis 2020 soll nun das Projekt „Skulpturenpark“ in Angriff genommen werden, erklärte Dr. Tatjana Ceynowa von der Schloss Stiftung.


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erstellt am 18.Nov.2014 | 06:00 Uhr

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