Schlimmer Unfall auf der L 92

Nach der Kollision landet der                                 Ford Focus im Graben.
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Nach der Kollision landet der                                 Ford Focus im Graben.

Pkw stoßen mit Linienbus zusammen: Neun Verletzte / Autos in Graben geschleudert

shz.de von
02. Juli 2018, 10:04 Uhr

Bei einem Zusammenprall zwischen einem Linienbus und zwei Autos sind am Sonntagabend zwischen Großensee und Braak neun Menschen verletzt worden – einer davon schwer. Es handele sich dabei um die 18 Jahre alte Fahrerin eines der beteiligten Wagen, sagte ein Sprecher der Polizei Lübeck. In vorherigen Berichten der Polizei war von 16 Verletzten die Rede gewesen. Nach ersten Erkenntnissen befuhr eine 32-jährige Frau aus Hamburg mit einem Ford Focus den Meilsdorfer Damm aus Richtung Meilsdorf. Ein 31-jähriger Busfahrer war mit einem Linienbus die L 92 (An der Chaussee) von Großensee kommend in Richtung Braak unterwegs. Ihm kam die 18-Jährige mit einem Opel Corsa entgegen. Dahinter fuhr ein 29-jähriger Hamburger mit einem VW.

An der Einmündung Meilsdorfer Damm / L 92 wollte die Hamburgerin nach rechts in die L 92 abbiegen. Für sie galt das Zeichen „Halt! Vorfahrt gewähren.“ Dabei kam es zum Zusammenstoß des Ford und dem von links kommenden, vorfahrtberechtigten Linienbus. Der Ford wurde durch die Kollision nach rechts in den Straßengraben geschleudert. Durch die Wucht kam der Linienbus auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit dem Opel Corsa der Großenseerin. Der Corsa wurde durch den Zusammenstoß nach links in den Graben geschleudert. Der Hamburger mit dem VW konnte durch Ausweichen gerade noch einen Zusammenstoß mit dem Bus verhindern und kam im Graben zum Stehen.

Die Fahrerin des Opels Corsa kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Fahrerin des Ford Focus sowie zwei Mitfahrer (Junge, 9 Jahre, und Frau, 41) wurden leicht verletzt in Krankenhäuser eingeliefert.

Der Busfahrer sowie vier seiner insgesamt neun Fahrgäste wurden leicht verletzt in die umliegenden Krankenhäuser verbracht. Der Fahrer des VW blieb unverletzt. Die Hinzuziehung eines Gutachters wurde durch die Staatsanwaltschaft Lübeck angeordnet. Nach Beendigung der Maßnahmen durch den Gutachter wurde die Kreuzung gegen 1.30 Uhr wieder frei gegeben. Es entstand ein Sachschaden von etwa 32 500 Euro. Vor Ort waren neben der Polizei ein Gutachter, ein Rettungshubschrauber, der Rettungszug des Kreises Stormarn und die Freiwilligen Feuerwehren Stapelfeld, Braak, Brunsbek (Langelohe, Papendorf und Kronshorst) und Meilsdorf im Einsatz.



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