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Stormarner Tageblatt

22. August 2017 | 20:48 Uhr

Sorglos : Schlendrian bleibt ohne Folgen

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Reinfeld/Hamberges SH-Liga-Handballerinnen fühlen sich bei 30:25 gegen Slesvig IF phasenweise zu sicher und verspielen zwischenzeitlich deutliche Führung. Trainer Detfred Dörling schwärmt von starker erster Halbzeit.

Die Schleswig-Holstein-Liga-Handballerinnen der HSG Reinfeld/Hamberge haben sich auswärts bei Slesvig IF mit 30:25 (15:15) durchgesetzt und bleiben mit nun 19:9 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz. Ohne Sandra Bernert (OP nach Nasenbeinbruch) sowie Jessica Fuhlbrügge und Anna-Lena Tetzlaff (beide privat verhindert) lieferte das Team von Trainer Detfred Dörling einen großen Kampf ab und siegte am Ende verdient.

„In der ersten Halbzeit klappte im Angriff fast alles“, freute sich Dörling. Trotzdem blieb es bis zum 8:8 eng. Erst dann setzten sich die Gäste auf 14:11 ab. „Lina Tonding hat geschickt Regie geführt und ihre Halben gut in Szene gesetzt“, lobte der Coach. „Sina Rostek im rechten Rückraum hat einen tollen Tag erwischt und immer wieder wundervoll nach Rechtsaußen abgelegt, von wo aus Maike Waldeck dann in der ersten Halbzeit auch alles versenkt hat.“ Doch dann hielt der Schlendrian Einzug. „Wir wollten wieder zaubern, das ging nach hinten los“, sagte Dörling, dessen Schützlinge nur mit einem Unentschieden in die Pause gingen.

Nach dem Seitenwechsel blieb die HSG acht Minuten ohne Tor, die Gastgeberinnen aber zogen lediglich auf 17:15 davon. „Wir hatten einen 15-minütigen Blackout“, ärgerte sich Dörling über die Phase. Aber die HSG kam zurück, glich aus und ging wieder mit 21:20 in Führung. Nun ließen sich die Stormarnerinnen den Sieg nicht mehr aus der Hand nehmen. Sogar eine Phase in doppelter Unterzahl überstanden die Dörling-Schützlinge schadlos. Die HSG erhöhte auf 25:22 und 28:24 und entschied die Partie damit für sich.

Jetzt haben die Reinfelderinnen erst einmal zwei Wochen spielfrei. Erst am 15. Februar geht es nach drei Auswärtsspielen in Folge mit dem Heimspiel gegen Verfolger SV Henstedt-Ulzburg II weiter. Doch Zeit zum Ausruhen ist nicht. „Wir werden ein wenig intensiver trainieren“, kündigte Dörling an.


Tore für Reinfeld/Hamberge: Sina Rostek (8), Maike Waldeck, Rika Tonding (je 5), Laura Beth (5/4), Kerstin Albrecht, Lara Zube, Lina Tonding (je 2), Lena Powierski (1/1).


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erstellt am 04.Feb.2014 | 07:00 Uhr

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