Feuerwehr im Einsatz : Scheiße! Güllebehälter geplatzt – 120.000 Liter verteilen sich in Strenglin

Von dem Güllebehälter ist nichts übrig geblieben.

Von dem Güllebehälter ist nichts übrig geblieben.

Weil der Güllebehälter auf einer Anhöhe stand, ergoss sich die Gülle in den Ort im Kreis Segeberg.

shz.de von
17. Februar 2017, 13:50 Uhr

Strenglin | Güllealarm im Kreis Segeberg: Rund 120.000 Liter des stinkenden Düngers sind am Freitag in Strenglin aus einem geborstenen Tank ausgelaufen. Als die Feuerwehr eintraf, war bereits Gülle in die Kanalisation geflossen. Warum der Behälter auf einem Privatgrundstück am Vormittag zerborsten war, war zunächst offen.

<p>Die Gülle fließt die Straße hinunter.</p>
Kreisfeuerwehrverband Segeberg

Die Gülle fließt die Straße hinunter.

55 Feuerwehrleute waren im Einsatz, auch aus Nachbardörfern. Sie verhinderten, dass weitere Gülle in die Kanalisation eindrang.

Klärteiche wurden geschützt, aber ein Löschteich musste abgepumpt werden. Experten entnahmen Proben. Am Nachmittag spülte die Feuerwehr Gräben, Straßen und auch Grundstücke, wie ein Sprecher sagte. Da sich das Geschehen auf einem der höchsten Punkte des Ortes zutrug, verteilte sich die Gülle weiträumig an vielen Stellen. Das Technische Hilfswerk (THW) sicherte einen einsturzgefährdeten Schuppen.

Bis zum späten Nachmittag hatte die Feuerwehr die meiste ausgelaufene Gülle aufgenommen. Fahrzeuge brachten sie zu anderen Bauernhöfen. Da die Landwirte in jüngster Zeit ihre Gülle bereits auf die Felder verteilt hatten, waren die Vorratsbehälter in der Umgebung ziemlich leer.

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