Bad Oldesloe : Schärfere Corona-Regeln des Kreises

Wer die Mund-Nasen-Bedeckung künftig trotz Vorschrift nicht trägt, muss damit rechnen zur Kasse gebeten zu werden.

Wer die Mund-Nasen-Bedeckung künftig trotz Vorschrift nicht trägt, muss damit rechnen zur Kasse gebeten zu werden.

Der Kreis Stormarn setzt die Landesverordnung um, sie betrifft vor allem Reiserückkehrer und das Maskentragen.

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10. August 2020, 12:39 Uhr

Die Landesregierung hat die am 9. August auslaufenden Landesverordnungen – Quarantäneverordnung sowie die Corona-Bekämpfungsverordnung – bis zum 30. August verlängert. „Die Beibehaltung der geltenden Maßnahmen bleiben angesichts des bevorstehenden Schulbeginns und einer hohen Zahl von Reiserückkehrenden geboten. Das schließt die zunächst beabsichtigten weiteren Lockerungsschritte bei Veranstaltungen ein. Diese werden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben“, erklärt Michael Drenckhahn, Sprecher der Kreisverwaltung in Bad Oldesloe.

Reiserückkehrer

Um einen wirksamen Schutz vor einer Verbreitung des Corona-Virus durch Rückreisende aus Risikogebieten zu ermöglichen, bestehe eine Quarantänepflicht von 14 Tagen nach Einreise. Durch den Nachweis von zwei negativen Testergebnissen (vormals eins) kann die weiterhin bestehende Verpflichtung zur 14-tägigen Quarantäne nach Einreise aus einem Risikogebiet auf fünf Tage verkürzt werden. Damit folgen Schleswig-Holstein und damit auch der Kreis Stormarn dem dringenden Rat der Experten.

Bußgeld möglich

In Schleswig-Holstein gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Öffentlichen Personennahverkehr sowie beim Einkaufen im Einzelhandel sowie für Besucher von Reha- und Pflegeeinrichtungen. Hier kann zukünftig ein Bußgeld verhängt werden, wenn ein Kunde in einem Geschäft oder ein Nutzer des ÖPNV oder eine Besucherin in einer Reha- oder Pflegeeinrichtung trotz wiederholter Aufforderung durch eine Ordnungskraft die Mund-Nasen-Bedeckung nicht anlegt. Das Bußgeld werde als Regelsatz 150 Euro betragen. Menschen mit Hörbehinderungen und Menschen mit Sprachbehinderungen dürfen eine Mund-Nasen-Bedeckung auch abnehmen, soweit dies zum Zwecke der Kommunikation mit anderen erforderlich ist.

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