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Stormarner Tageblatt

19. November 2017 | 04:26 Uhr

Bad Oldesloe : „Schade, dass es vorbei ist“

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Das Oldesloer Stadtfest mit tausenden zufriedenen Besuchern war ein voller Erfolg. Auch die Veranstalter ziehen ein positives Fazit. Sie wollen in zwei Jahren erneut mit dem Konzept „feier wie zu Hause“ antreten.

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erstellt am 30.Mai.2016 | 06:00 Uhr

Was für drei tolle Tage! Oldesloe feierte sein Stadtfest und die Fußgängerzone war voll wie lange nicht mehr. Mit der Agentur Tiedemann war ein Organisator ohne Ortskenntnis mit der Organisation betraut worden. Trotzdem wurde es ein Stadtfest, wie es lokaler wohl kaum geht. Zahlreiche Vereine nutzten die Möglichkeit, sich auf der Festmeile zu präsentieren. Klangstadt hat als Partner von Tiedemann ein absolut regionales Musikprogramm auf die Beine gestellt. Ob „Small Steps“, „Kleinstadtpioniere“, „Dog Hill Session“ oder „Days of Northern Lights“ oder “Pfefferminz“ – alles, was in der lokalen Szene Rang und Namen hat, war vertreten. Bis hin zu den Headlinern „Jeden Tag Silvester“ bei deren Auftritt am Sonnabend der Marktplatz kaum ausreichte.

Aber auch kleine Acts hatten ihren Platz, wie beispielsweise die launige Bürgermeister-Kandidaten-Runde mit Christian Bernardy im vollen Kulturhof, Auftritte von Musikschülern oder Badomat mit einigen Musik-Sketchen.

„Ich bin geschafft aber glücklich“, resümierte Veranstalterin Christine Tiedemann gestern Abend: „Das Konzept ist in allen Bereichen aufgegangen.“ Auch Patrick Niemeier von Klangstadt war sehr zufrieden: „Was besseres kann uns doch nicht passieren, als dass die Leute sagen: ‚Schade, dass es schon vorbei ist.‘“

Christine Tiedemann kündigte an, die Option für zwei weitere Stadtfest in Oldesloe wahrnehmen zu, auch wenn es diesmal „finanziell keinen Spaß gemacht“ hat: „Das Konzept ‚feiern wie zu Hause‘ werden wir beibehalten.“ Kleinigkeiten gelte es zu verbessern, für Kritik sei sie offen.

Angesichts der guten Laune bewilligte das städtische Ordnungsamt spontan eine Verlängerung – die „Zugabe“ war nötig geworden, weil sich eine Band nicht an den Zeitplan gehalten hatte.

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