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Stormarner Tageblatt

18. Dezember 2017 | 16:06 Uhr

Abgehängt : SCE verliert Kontakt zur Spitze

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Elmenhorst muss in der Fußball-Kreisliga den SV Preußen Reinfeld nach einer 0:1-Pleite an sich vorbeiziehen lassen und hat nun sechs Punkte Rückstand auf Ligaprimus SSV Pölitz.

shz.de von
erstellt am 21.Okt.2013 | 18:00 Uhr

Der SC Elmenhorst hat vorerst den Anschluss an die Tabellenspitze in der Fußball-Kreisliga verloren. Während Ligaprimus SSV Pölitz mit 3:0 gegen den SV Hamberge triumphierte, mussten sich die SCE-Kicker im Spitzenspiel dem SV Preußen Reinfeld mit 0:1 geschlagen geben und die Karpfenstädter in der Tabelle an sich vorbeiziehen lassen. Sechs Punkte Rückstand haben die Elmenhorster somit auf Spitzenreiter Pölitz.

Spiel der Woche

Pr. Reinfeld – SC Elmenhorst 1:0 (1:0)

Das Spitzenspiel war spannend – aber weit entfernt von einer hochklassigen Partie. „Spielerisch können beide Teams sicherlich mehr, insgesamt gab es viele Fehler auf beiden Seiten“, sagte SV-Coach Jochen Prieß nach dem Big Point im Kampf um den Aufstieg. Im ersten Durchgang war sein Team dominant, ging früh in Führung, verpasste aber das mögliche 2:0, auch weil Marcel Kapffer im SCE-Tor glänzend hielt. Erst nach einer halben Stunde bot Elmenhorst mehr Paroli, vor allem Christopher Moses stellte die Preußen-Defensive immer wieder vor Probleme. „Wir haben uns letztlich ins Ziel gerettet“, gestand Prieß, bei dessen Team nach 95 Minuten Jubel und Erleichterung vorherrschte: „Wir wollten im direkten Duell an Elmenhorst vorbeiziehen, das haben wir geschafft.“

Tor: 1:0 Tassilo von Domarus (10.).

Rot: Felix Dankert (SVP, 90.+5, groben Foulspiels).


FSG Südstormarn – SSC Hagen Ahrensburg II 2:5 (0:1)

Paukenschlag vor dem Spiel: Trainer Reiner Gösch gab seinen Rücktritt bekannt. „Wir hatten ihm mitgeteilt, dass wir nach der Saison ohne ihn planen, weil wir nach zehn Jahren für frischen Wind sorgen wollen“, sagte Vorsitzender Volker Lewerenz. Bis zum Saisonende indes wollte Gösch nicht warten. „Ich musste heute die Notbremse ziehen“, erklärte der Ex-Coach, der sich nicht näher äußern wollte. Ohne Gösch verlor die FSG, war aber laut Coach Florian Bergmann keineswegs das schlechter Team: „Die ersten Gegentore sind einfach unglücklich gefallen“, so Bergmann.

Tore: 0:1 Nico Hausberg (25.), 0:2 Felix Last (49.), 1:2 Sascha Bern (59.), 1:3 Fabian Lindner (72.), 1:4 Paul Kappner (75.), 2:4 Zoubair Bennaji (80.), 2:5 Paul Kappner (90.+3).


Bargfelder SV – Türkspor Oldesloe 3:0 (2:0)

Die Bargfelder haben den Gästen von Beginn an mit aggressiver Spielweise den Schneid abgekauft. So kam der SV Türkspor zwar nicht gefährlich vor das Tor des Bargfelder SV, die ihrerseits aber auch nur wenig Torgefahr versprühten. Immerhin: Immer wenn die Gastgeber zwingend agierten, klingelte es im Gästetor. Dreimal stand Torge Rüder richtig. „Nach dem 2:0 haben wir insgesamt aber zu wenig gemacht und das Ergebnis nur noch verwaltet“, sagte BSV-Co-Trainer Torben Knuth.

Tore: 1:0 Torge Rüder (20.), 2:0 Torge Rüder (27.), 3:0 Torge Rüder (68.).


VfL Rethwisch – Tangstedt II 5:0 kmpfl


Die Gäste hatten nur neun Spieler zur Verfügung und mussten die Partie absagen, verloren das Spiel daher kampflos. „Die Punkte nehmen wir gern am Grünen Tisch mit“, sagte Rethwischs Coach Kay Chylla. Gerüchte, der WSV Tangstedt II würde sein Team abmelden, wies Trainer Stefan Gorny zurück – vorerst jedenfalls. „So weit ist es noch nicht. Auch wenn wir durch unsere dünne Personaldecke momentan einige Unruhen und Querelen haben“, sagte Gorny, der sich Gedanken macht, wie er mit seinem Team die Saison zuende spielen kann.


SSV Pölitz – SV Hamberge 3:0 (0:0)

Zehn Minuten lieferte Hamberge den Gastgebern ein Spiel auf Augenhöhe, dann ging es nur noch in eine Richtung. Nach einem Lattentreffer Christian Hacks (20.) und zahlreichen weiteren guten Möglichkeiten hätte es bereits zur Pause mindestens 2:0 für Pölitz stehen müssen. Die Tore aber sparten sich die Gastgeber für die zweite Halbzeit auf. „Das war die beste Saisonleistung bisher“, sagte SSV-Sprecher Jens-Peter Ehrlich: „Wir sind mit der richtigen Einstellung zu Werke gegangen. Es sieht so aus, als würden wir gegen Mannschaften, die mitspielen, einfach besser zurecht kommen.“

Tore: 1:0 Mark Lange (49.), 2:0 Tim Westphal (62.), 3:0 Steffen Paulsen (76.).


FC Ahrensburg – Witzhaver SV 0:10 (0:7)

Bereits nach einer halben Stunde und fünf Gegentreffern war das Spiel für die Heimelf gelaufen. „Wir haben zwar mittlerweile genug Spieler, aber sind nicht kreisligatauglich. Wir spielen uns für die Kreisklasse A ein“, gab Ahrensburgs Trainer Udo Stroinski ohne Umschweife zu.

Tore: 0:1 Sebastian Vester (9.), 0:2 Sven Walter (11.), 0:3 Rafik Ben Saad (16.), 0:4 Sebastian Vester (25.), 0:5 Benjamin Braun (28.), 0:6 Sebastian Vester (39.), 0:7 Sebastian Vester (42.), 0:8 Rafik Ben Saad (81.), 0:9 Stefan Rosema (82.), 0:10 Stefan Rosema (85.).


TuS Hoisdorf – TSV Bargteheide abg.

Die Partie wurde nach 20 Minuten abgebrochen. „Unser Torwart Peter Simmerlein musste nach einer unglücklichen Aktion bewegungsunfähig mit dem Krankenwagen abtransportiert werden“, erklärte TuS-Coach Karsten Fleischer. Nach einem langen Ball wurde der Keeper beim Versuch, das Spielgerät aus der Luft aufzunehmen, unterlaufen und fiel so unglücklich zu Boden, dass er sich „das Knie zerstört hat“, wie Fleischer erzählte. Bitter: Simmerlein war gerade erst nach einem Bänderriss im Mittelfuß zurückgekehrt. Seine Teamkollegen sahen sich außerstande, die Partie fortzusetzen. Der Schiedsrichter entsprach der Bitte, die Begegnung abzubrechen.


SV Meddewade – TSV Zarpen 5:1 (2:0)


Nach einem Start nach Maß für den SVM plätscherte das Kellerduell lange vor sich hin, ehe die Gastgeber richtig aufdrehten. „Ein wichtiger Sieg, um neues Selbstvertrauen zu tanken“, sagte Meddewades Coach Heiko Henneking.

Tore: 1:0 Christian Plessen (2.), 2:0 Christian Plessen (33.), 3:0 Christian Plessen (67.), 4:0 Pascal Behnk (72.), 4:1 Hassan Sayegh (75.), 5:1 Tobias Wagner (80.).

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