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Stormarner Tageblatt

17. Oktober 2017 | 19:11 Uhr

SC Union zeigt sein zweites Gesicht

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Handball-Landesliga der Männer: Aufsteiger aus Oldesloe muss sich auswärts erneut geschlagen geben

shz.de von
erstellt am 20.Jan.2014 | 11:50 Uhr

Stormarns Handballer sind in der Landesliga Süd am Wochenende leer ausgegangen. Der SC Union Oldesloe unterlag der Lübecker TS mit 28:30, während die SG Glinde/Reinbek sich der HSG Eutin denkbar knapp mit 27:28 beugen musste.


Lübecker TS – Union Ol. 30:28 (15:10)
Vielleicht sollte der SC Union Oldesloe einen Antrag stellen, zukünftig nur noch Heimspiele austragen zu dürfen. Zuhause jedenfalls ist der Aufsteiger aus Stormarn immer noch unbesiegt. Die Auswärtsbilanz indes ist ernüchternd: Bislang konnten die Oldesloer lediglich in Eutin Zählbares verbuchen. „Das ist schon ein Phänomen, meine Mannschaft hat zwei Gesichter. Warum das so ist, kann ich mir nicht erklären“, sagte Coach Stephan Schröder nach der 28:30-Pleite bei der Lübecker TS, die gleich doppelt weh tat. „Nicht nur, dass der Gegner schlagbar war, 28 Tore müssen auswärts eigentlich reichen, um zu punkten“, unterstrich Schröder. Vor heimischer Kulisse brenne die Luft, Spannung, Körpersprache, Konzentration und Stimmung empfindet Schröder dabei als ideal. „Auswärts aber treten wir ganz anders auf – unkonzentriert, fahrig und zum Teil sogar so dusselig, dass ich einigen die erforderliche Handballintelligenz absprechen muss.“

Tore SCU: Reppin (8/4), Hartstang (6); Sielmann (5), Borchers (4), Kermel (3), Borchers, Ebert (je 1).


HSG Eutin – SG Glinde/ 28:27 (15:14)
„Wir waren in der Abwehr nicht ganz so konsequent und im Angriff war unsere Wurfausbeute auch nicht optimal“, gestand SG-Sprecher Kai Riecke. Kämpferisch konnten man den Stormarnern indes keinen Vorwurf machen. „Letztlich haben die Gastgeber ein Tor mehr erzielt, zwölf Sekunden vor dem Abpfiff, also Pech gehabt“, erklärte Rieke. Doch einen Großteil der Schuld gaben die Gäste auch dem Schiedsrichtergespann. Etliche nicht nachvollziehbare Zeitstrafen sorgten für erkennbare Verwunderung in den Gesichtern der Stormarner. „Dabei gab es eigentlich kaum harte Attacken“, meinte Riecke.

Tore SG: Mattern (9/1), P. Schadow (5), Brake (3), Riecke, Bernetzeder, Muchewitz und Alexander Reher (je 2), K. Schadow, Reischmann (je 1).

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