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Bargteheide : Runde Geburtstagsfeier mit Überraschungsgast

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Kabarettist Horst Schroth überraschte 140 Senioren im Stadthaus mit einem kurzweiligen Auftritt.

Alte Beziehungen nutzten dem Bargteheider Seniorenbeirat jetzt für ein besonderes Bonbon. Zur traditionellen Geburtstagsfeier trat Kabarettist Horst Schroth im Stadthaus auf. Seine kurzweilige Lesung fand viel Applaus. Möglich machte das Beiratsmitglied Bernd-Michael Fincke. Er arbeitete früher für das NDR-Fernsehen und kannte Schroth aus diesen Tagen. So trat er als Überraschungsgast und ohne Gage in Bargteheide auf.

140 von 249 eingeladenen Besuchern waren ins Stadthaus, Am Markt 4, gekommen, um ihren runden Geburtstag von 80, 85, 90, 95 oder 100 Jahren noch einmal zu feiern. „7000 Lebensjahre sind hier versammelt, noch nie hatten wir so viele Gäste“, freute sich Reiner Ottersbach, der Vorsitzende des Seniorenbeirats. Viele seien durch den Nationalsozialismus und seine Folgen um ihre Kindheit und Jugend betrogen worden. „Unsere Enkel kennen Krieg nur aus den Geschichtsbüchern.“

„Was Frauen fragen“ – so heißt das neue Werk von Horst Schroth, und er versucht darin, die Männerwelt aus seiner Sicht zu erklären. Beispiel Wohnen. „Männer wohnen, Frauen rödeln hingegen ständig herum“, so Schroth. Er hat eine Betriebsanleitung für den Umgang mit Männern formuliert: „Sie müssen ihre Erwartungen an unsere Fähigkeiten anpassen.“ Der Hauptvorwurf der Frauen sei die Maulfaulheit der Männer. Und dass sie Schmutz nicht wahrnehmen können. „Männer sind zufrieden, wenn alles im Dunkel der Geschlechterunterschiede verborgen bleibt“, sagt Schroth dazu.

Und was macht der Mann gerade, wenn er scheinbar teilnahmslos seinen Blick nach innen richtet? „Richtig, er wohnt.“ Beziehungen seien eben wie die Ente auf dem Gartenteich: „Von oben sieht alles so friedlich aus, aber unter der Oberfläche wird gestrampelt wie der Teufel.“ Er finde Frauen toll, weil sie genau wüssten was sie wollen oder auch nicht. Rätselhaft sei nur ihre Vorliebe für Katzen, so der bekennende Hundefreund Schroth: „Denn Katzen bleiben die ganze Nacht weg und sie sagen nicht, wo sie waren.“



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