Rümpel muss fast eine Million Euro stemmen

Die Standortfrage scheint geklärt: Geplant ist, auf der Wiese neben dem Gemeinschaftshaus das neue Feuerwehrgerätegebäude bauen zu lassen.
Die Standortfrage scheint geklärt: Geplant ist, auf der Wiese neben dem Gemeinschaftshaus das neue Feuerwehrgerätegebäude bauen zu lassen.

Günstiger Zinssatz hilft / Planung für neues Feuerwehrgerätehaus nimmt Formen an: Wichtige Punkte aus dem Weg geräumt

shz.de von
10. Juni 2016, 12:03 Uhr

Die Planung für das neue Gerätehaus für die Freiwillige Feuerwehr Rümpel nimmt Formen. „Wir haben einen mehrheitsfähigen Entwurf“, so Bürgermeister Torben Schmahl. Eine endgültige Entscheidung ist allerdings noch nicht getroffen worden. Jetzt müssten bei dem Plan zunächst die letzten Federstriche erfolgen. Auch die Standortfrage scheint nun geklärt zu sein. „Vorgesehen ist die Wiese östlich des Gemeinschaftshauses“, sagt Schmahl. Das neue Feuerwehrgerätehaus soll in traditioneller Bauweise entstehen. Zwischenzeitlich war eine Modulbauweise in Betracht gezogen worden. Doch die hätte bei der Größe des Gebäudes kaum finanzielle Vorteile gebracht. „Außerdem ist eine herkömmliche Bauweise wertbeständiger“, meint Schmahl.

Über die Finanzierung wurde auch bereits gesprochen. „Die Kosten belaufen sich auf rund 970  000 Euro. Bei dem derzeit günstigen Zinssatz wird eine Fremdfinanzierung favorisiert“, betonte der Bürgermeister. Sollte es so kommen, wie bisher geplant, müsste die Gemeinde für die Finanzierung jährlich rund 40  000 Euro aufbringen. Das sieht Schmahl für durchaus machbar. „Wir hoffen auch noch, dass wir über den Verkauf von Bauland Geld einnehmen können“, sagte er. Eigenleistungen sind für den Bau bisher nicht vorgesehen.

Wenn die letzten Federstriche bei der Planung gemacht sind, wird sich der Finanzausschuss noch mit dem Thema befassen. „Wir müssen dann die Planungskosten in einem Nachtragshaushalt mit aufnehmen“, so der Bürgermeister weiter.

Auf der Gemeindevertretersitzung wurde auch ein Antrag des Sportvereins behandelt. Es ging dabei um die Instandsetzungen des Sportplatzes. Die Gemeinde zahlt bis 1000 Euro die anfallenden Materialkosten. Um die durchzuführenden Arbeiten kümmern sich die Sportler in Eigenleistung.





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