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Stormarner Tageblatt

23. August 2017 | 08:51 Uhr

Ritterschlag für das Schloss Ahrensburg

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Was haben ein „Fieseler Storch“, „Kaiser Wilhelm“ und das Ahrensburger Schloss gemeinsam? Das Flugzeug, der Raddampfer und seit gestern auch das Renaissance-Schloss dürfen sich mit der Denkmalplakette des Landes schmücken. Landeskonservator Dr. Michael Paarmann überreichte sie samt Urkunde an Dr. Tatjana Ceynowa, die Geschäftsführerin der Stiftung Schloss Ahrensburg, und an Bürgermeister Michael Sarach, Vorsitzender des Stiftungsrats.

Es ist die erste Landesplakette für eine Stormarner Einrichtung. Man habe das hohe Engagement der Stiftung, den Chorgeist und die immer neuen Ideen, die dem Schloss zu einer ganz eigenen Erfolgsgeschichte verhelfen, auszeichnen wollen, sagte Michael Paarmann.

Ohne Förderung durch Bund, Land, Kreis, Kommune, der Sparkassen-Kulturstiftung und Freundeskreis wäre es nicht möglich gewesen, das Schloss in seinen jetzigen Zustand zu versetzen, sagte Sarach: „Wir müssen erreichen, dass die Erträge aus dem Stiftungskapital steigen.“

Tatjana Ceynowa erinnerte an die „Dauerbaustelle Schloss“, die mit der Fassadensanierung 2009 begann. „Seitdem tragen wir das Inventar von einem Raum in den anderen“, blickt die Geschäftsführerin erfreut auf 2016: „Dann wird es keine Bauarbeiten geben, und wir können wieder an Inhalte denken.“ Zurzeit sind Museum und Schloss geschlossen, bis November sind Handwerker die „Schlossherren“. Rund zwei Millionen Euro müssen investiert werden, unter anderem für die Aufarbeitung des Inventars, Modernisierung der Haustechnik, Neugestaltung des Eingangsbereiches und der Parkanlage, einer Erneuerung der bislang verbrauchsintensiven Museumsbeleuchtung sowie für die (bereits abgeschlossene) Entschlammung des Schlossgrabens.



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