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Bad Oldesloe : Riesenerfolg für den kleinen Weihnachtsmarkt

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Großes Gedränge bei der vierten Auflage des Vereins „Wir für Bad Oldesloe“ am Mühlrad.

shz.de von
erstellt am 19.Dez.2016 | 06:00 Uhr

Der Weihnachtsmarkt am Oldesloer Mühlrad mag klein sein, aber mehr und mehr wird klar, dass genau das auch eine seiner Qualitäten ist. Wenn es noch Zweifler gab, dürften die im vierten Jahr seines Bestehens auch so langsam überzeugt sein. Denn es lässt sich ganz objektiv gar nicht anders sagen: Der wohl kleinste Weihnachtsmarkt im Norden war ein Riesenerfolg. Zeitweise war es vor den Buden auf dem kleinen Platz so voll, dass kein Durchkommen mehr war. Die Punsch- und Würstchenanbieter konnten sich über mangelnden Andrang absolut nicht beschweren.

Hinzu kam in diesem Jahr – das war von vielen Seiten zu vernehmen - dass der Markt, der zum zweiten Mal in Folge vom ehrenamtlichen Verein „Wir für Bad Oldesloe“ organisiert worden war, noch stimmungsvoller und ansprechender gestaltet werden konnte. Der Oldesloer Schausteller Sebastian Hagen hatte sich bei der Installation von Beleuchtungen große Mühe gegeben. Hinzu kamen überarbeitete Märchenhütten. Insgesamt war der Stand mit neun Buden so „groß“ wie noch nie. Tatsächlich erfüllt er damit genau die Mindestauflage, um sich offiziell auch als „Markt“ bezeichnen zu dürfen. „Wir sind damit auch am Limit. Mehr geht nicht“, erklärte Susanne Relling Peters vom Wir-Verein. Sie gehört zu den Organisatoren der ersten Stunde und hatte schon bei der Gemeinschaft Oldesloer Kaufleute (GOK) die Entwicklung des Mühlradmarktes vorangetrieben.

Überzeugt waren die Besucher auch vom Rahmenprogramm, das sich über die Jahre immer weiter traditionell einspielt. Besonders die beiden feurigen Auftritte von „Exper Avis“ kamen wieder sehr gut an. Bereits vor dem Ende des Marktes gestern Abend hatte „Wir für Oldesloe“ erklärt, auch im nächsten Jahr wieder einen Markt zu planen.

Allerdings wird er weder wachsen können noch länger dauern dürfen. Das ist einfach der Lokalität geschuldet, an der er stattfindet und die ihm aber auch das Alleinstellungsmerkmal gibt. Über weitere festliche Buden in der Innenstadt soll sich allerdings im nächsten Jahr Gedanken gemacht werden. Das hatten unlängst das Veranstaltungsmanagement und Bürgermeister Jörg Lembke bereits verlauten lassen. Schon in diesem Jahr hatten sich Interessenten rund um Benjamin Rodloff (LED Events) dafür stark gemacht, dass es einen größeren und vor allem auch über mehrere Wochen dauernden Weihnachtsmarkt in der Innenstadt geben sollte. Er wäre wohl die perfekte Ergänzung für den kleinen Mühlradmarkt, der mittlerweile zur festen Größe in der Kreisstadt geworden ist.  

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