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Stormarner Tageblatt

24. Oktober 2017 | 08:10 Uhr

Richtfest im Sengelmann Krankenhaus

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

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erstellt am 09.Dez.2013 | 00:34 Uhr

Mehr als 60 Mitarbeiter des Heinrich Sengelmann Krankenhauses, die Architekten und Handwerker waren der Einladung der Geschäftsführung gefolgt und feierten trotz stürmischen Winterwetters gemeinsam Richtfest im Heinrich Sengelmann Krankenhaus (HSK).

„Wir haben das erste Etappenziel erreicht“, freut sich Andrea Nielsen, die kaufmännische Leitung aus der Geschäftsführung des HSK. Sie ist für den Bau verantwortlich. Sie dankte den Baufirmen für die gute Zusammenarbeit und den termingerechten Bauverlauf. Bereits nach knapp vier Monaten konnte die Richtkrone angebracht werden.

Nach dem traditionellen Richtspruch des Zimmermanns Lars Lemsky wurde die geschmückte Richtkrone schließlich am Kranarm befestigt, hochgezogen und über den Rohbau geschwenkt. Andrea Nielsen wünschte am Ende ihrer Rede „den künftigen Bewohnern Glück und Segen“ und lud alle Anwesenden zu einem kleinen Imbiss ein. Bei Erbsensuppe und guten Gesprächen wurde das Richtfest bis zum späten Nachmittag im Julius-Jensen-Saal fortgesetzt. Dorthin hatten die Organisatoren die Feier vorsorglich wegen des schlechten Wetters verlegt.

Der Neubau von zwei Stationen für die Behandlung von psychisch erkrankten Patienten umfasst zwei Stockwerke und wird sich von der Außengestaltung mit seinem roten Klinker harmonisch zwischen dem bestehenden Gebäuden anpassen.

Andrea Nielsen betonte, dass „durch den Neubau keine zusätzlichen Bettenkapazitäten geschaffen werden, da es sich um einen Ersatz für vorher bestandene Strukturen handelt.“ Und Thomas Liehr aus der Geschäftsführung ergänzte: „Das alte Gebäude ‚Haus Husum‘ ist wegen unwirtschaftlicher Bausubstanz Ende 2012 abgerissen worden, um perspektivisch bedarfsorientierte und wettbewerbsfähige Gebäudestrukturen zu schaffen.“ Gab es früher nur große Säle, in denen viele Patienten untergebracht waren, und auf dem Flur gemeinschaftlich genutzte sanitäre Anlagen, wird der Neubau wesentlich mehr Komfort bieten. „Die Ein- bis Zwei-Bett-Zimmer haben alle einen eigenen Sanitärbereich und werden im Hotelcharakter möbliert, um den Aufenthalt der Patienten im HSK so angenehm wie möglich zu gestalten“, erläuterte der ärztliche Direktor Prof. Matthias R. Lemke. Dazu soll auch das auf jeder Etage geplante Entspannungsbad und die großzügigen Therapie und Aufenthalts- beziehungsweise Speiseräume beitragen.

In dem Neubau können zukünftig auf insgesamt 2800
Quadratmetern bis zu 50 Patienten auf der Station für die
allgemeine Psychiatrie und der Station für den Entzug von legalen Drogen aufgenommen und behandelt werden. Beide Stationen sind zurzeit noch in anderen Gebäuden untergebracht. Baubeginn war Mitte August, die Fertigstellung ist für Sommer 2014 geplant. Die Kosten betragen etwa 4,1 Millionen Euro.

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