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Richtfest im Regenbogen - Anbau für zehn neue Krippenplätze

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erstellt am 13.Mai.2013 | 10:02 Uhr

lägerdorf | Kinderfreundlich sei die Gemeinde Lägerdorf ja schon immer gewesen - doch Bürgermeister Heiner Sülau will auch in Zukunft alles dafür tun, um die Stadt für junge Familien attraktiver zu gestalten. Als Anfang des Jahres bekannt wurde, dass aufgrund der Auflagen für die U3-Betreuung im Lägerdorfer Kindergarten "Regenbogen" zehn Krippenplätze fehlten, war für ihn sofort klar: "Hier müssen wir etwas tun. Und zwar schnell."

Gesagt, getan. Nicht einmal vier Wochen dauerte es, bis das Konzept für den neuen Anbau stand, die Bauarbeiten starteten im März. Bis im August die ersten Krippenkinder kommen, dauert es zwar noch ein bisschen - einen ersten Eindruck von den neuen Räumen konnten sich Eltern, Kinder und Vertreter der Stadt jedoch schon beim Richtfest verschaffen. Und der war bei den Besuchern durchweg positiv. "Es ist toll geworden", beschrieb Sandra Sedlmeier den Krippenanbau. Für die Lägerdorferin kommt das neue Betreuungsangebot gerade richtig - nach zahlreichen Absagen in Itzehoer Einrichtungen hat sie jetzt endlich einen Krippenplatz für Töchterchen Sarah Michelle. "Wir waren wochenlang nur auf der Warteliste, aber hier lief es gleich ohne Probleme. Ich freue mich sehr darüber", sagt sie und ist damit nicht die einzige Mutter, die das neue Angebot annimmt. "Wir haben bisher schon sieben Anmeldungen", freut sich Leiterin Silvia Frenz.

Außer einem Gruppenraum und einem Leitungszimmer gehört auch ein Ruheraum für die unter Dreijährigen dazu, Fußbodenheizung und Wärmepumpe inklusive "Hier ist alles auf dem neuesten Stand der Technik", erklärt Carsten Voss vom Ingenieurbüro Roggenkamp und Bley aus Kollmar. Für das Unternehmen war es nicht das erste Mal, dass sie dem Kindergarten mehr Platz verschafft haben - schon vor zwei Jahren bekamen die Krippenkinder einen neuen Raum.

Dass sich in Sachen Kinder- und Jugendangebot in Lägerdorf so einiges tut, ist kein Zufall. "Wir befinden uns gerade im Umbruch, viele junge Menschen ziehen hier her", so Heiner Sülau. Zu verdanken sei das nicht nur der guten Zusammenarbeit innerhalb der Gemeinde, sondern auch dem Tatendrang der Lägerdorfer. Sülau: "Andere reden nur darüber, aber hier in Lägerdorf passiert tatsächlich etwas."

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