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Heimsieg : Richter trifft – Lübecks Serie hält

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Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Fußball-Regionalligist VfB Lübeck hat seine Erfolgsserie mit einem 3:0 über Cloppenburg auf zehn Spiele ohne Niederlage ausgebaut. Joker Stefan Richter erzielte nach seiner Einwechslung einen Doppelpack.

shz.de von
erstellt am 30.Mär.2015 | 08:00 Uhr

Die Serie hielt: Bei Fußball-Regionalligist VfB Lübeck konnte man am Freitagabend nach zehn ungeschlagenen Spielen in Folge zufrieden Bilanz ziehen. Der „Fluch“, daheim nicht zu den gleichen überzeugenden Leistungen zu finden wie auf fremden Plätzen, gehört nach dem 3:0 (1:0)-Erfolg über den BV Cloppenburg der Vergangenheit an – wie auch die Tatsache, dass die Grün-Weißen kein Spiel frühzeitig entscheiden können – von den vorherigen zehn Siegen waren neun mit einem Tor Differenz ausgefallen, der zehnte (3:1 bei FT Braunschweig) in der Schlussminute gesichert worden. „Wir freuen uns über die Leistung in der zweiten Halbzeit“, sagte Trainer Denny Skwierczynski. „Aber wir sollten den Sieg auch nicht zu hoch bewerten“, wusste der VfB-Coach angesichts des schwachen Gegners.

Dennoch waren die VfB-Akteure zufrieden. Andre Senger erklärte: „Wir hatten uns vorgenommen, möglichst schnell und flach zu spielen. Da liegen unsere Stärken.“ Kapitän Moritz Marheineke wusste: „In der ersten Hälfte war noch zu spüren, dass wir zu Hause längere Zeit nicht so überzeugend gewonnen hatten. Der Elfmeter war ein Brustlöser. Schon in den Minuten danach hat man gesehen, dass das Tor der Mannschaft gut tut.“

Einen Blick richtete Marheineke auch noch auf den Termin und die (eher enttäuschende) Zuschauerresonanz. „Wir spielen sehr gerne freitags“, sagte er und meinte damit die Atmosphäre. „Wir haben gesehen, dass die Zuschauerzahlen nach der Winterpause bislang noch nicht so toll waren“, erklärte Marheineke: „Da ist es wichtig, dass wir zu Hause auch mit guten Spielen überzeugen, damit in den nächsten Wochen wieder mehr kommen.“

Für die erfolgreiche Umsetzung war einmal mehr Stefan Richter zuständig. „Das wichtigste sind die drei Punkte“, sagte Richter. „Aber es war auch schön, dass wir die Tore super herausgespielt haben.“

40 Minuten lang hatten die Fans eine gruselige Partie gesehen. Lübeck hatte mehr Ballbesitz und suchte den Weg nach vorn, doch heraus kam dabei keine einzige Torchance. Als der bis dahin schwache Marcello Meyer nach 40 Minuten allerdings einen öffnenden Pass aus dem Zentrum auf den in den Strafraum startenden Andre Senger spielte, kam der im Duell mit Keeper Siegfried John zu Fall. Marheineke verlud John beim Elfmeter und traf zum 1:0 (41.). In den letzten Minuten der ersten Hälfte war bereits spürbar, dass der Treffer dem VfB Auftrieb gegeben hatte.

Nach der Pause lief der Ball bei den Lübeckern besser, wenn auch lange Zeit ohne klare Chancen. Zwar hatten Daniel Olthoff (64.) und Felix Schmiederer (76.) noch Schusschancen für die Gäste, doch Jonas Toboll war auf dem Posten. Das 2:0 fiel nach hervorragender Kombination über Henrik Sirmais und Marvin Thiel, der für Richter auflegte (69.). Ähnlich klasse war das dritte Lübecker Tor herausgespielt. Toboll hatte einen Ball abgefangen und leitete den Konter ein. Thiel flankte, Richter köpfte zu seinem elften Saisontor ein (77.). Trainer Skwierczynski sagte: „Vielleicht war er besonders motiviert, weil er zuerst draußen saß. Er war sofort da und hat gleich die unangenehmen Laufwege gemacht, den Gegner früh attackiert.“

VfB Lübeck: Toboll – Knechtel, Wehrendt, Marheineke, Sirmais – Nogovic, Theißen (62. Richter) – Thiel, Voß (73. Wölk), Senger – Meyer (80. Pauer).

BV Cloppenburg: John – Wohlfahrt, Willen, Niemeyer, Olthoff – Gerdes (62. Schmiederer), Köster (74. Bruns), Westerveld, Thomes – Gerdes-Wurpts, Wernke (72. Abramczyk).

SR: Schult (Hamburg). – Zuschauer: 1336.


Tore: 1:0 Marheineke (41., Foulelfmeter), 2:0 Richter (69.), 3:0 Richter (77.).

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