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Stormarner Tageblatt

18. Dezember 2017 | 01:01 Uhr

Rettungsleitstelle sucht neuen Chef

vom

Markus Hilchenbach (49) hat sich nach Bad Oeynhausen verabschiedet

shz.de von
erstellt am 03.Aug.2013 | 05:59 Uhr

Bad Oldesloe | Die Integrierte Rettungsleitstelle in Bad Oldesloe, zuständig für Feuerwehr- und Rettungsdiensteinsätze sowie Krankentransporte in den Kreisen Stormarn, Herzogtum Lauenburg und Ostholstein, muss derzeit ohne Fachdienstleiter auskommen. Der bisherige Chef der Leitstelle, Markus Hilchenbach, hatte sich an einer anderen Dienststelle beworben und verrichtet seit 1. August seinen Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr in Bad Oeynhausen (NRW).

"Ich bedauere den Weggang von Markus Hilchenbach und wünsche ihm für seine Zukunft bei der Feuerwehr in Bad Oeynhausen alles Gute", sagt Fachbereichsleiterin und leitende Kreisverwaltungsdirektorin Anja Kühl. Der Kreis Stormarn sei bemüht, möglichst schnell einen Nachfolger für Hilchenbach zu finden. Das gestaltet sich allerdings etwas schwierig, denn unter den bisherigen Bewerbern, die sich aus dem gesamten Bundesgebiet auf diese Stelle beworben hatten, fand sich leider niemand, der für diese Aufgabe die geforderte Qualifikation hatte, so die Kreisverwaltungsdirektorin. "Wir werden die Stelle jetzt neu ausschreiben, möglicherweise mit einigen kleinen Änderungen. Das ist kein ungewöhnlicher Vorgang. Auch in Kiel und in Neumünster hat man in der Vergangenheit mehrere Anläufe benötigt, um einen qualifizierten Mitarbeiter zu finden", so Kühl.

Markus Hilchenbach fühlt sich an seinem neuen Arbeitsplatz wohl. "Ich habe hier eine Stelle als Brandoberinspektor an der Hauptwache der Freiwilligen Feuerwehr Bad Oeynhausen bekommen. Ich bin hier als Sachbearbeiter für Personal- und Dienstplanung und in der Einsatzführung", beschreibt der 49-Jährige sein neues Aufgabenfeld.

"Als Markus Hilchenbach zu uns kam und die bestehende Leitstelle in Stormarn übernahm, formte er kurze Zeit später eine gemeinsame Leitstelle für die Kreise Stormarn und Herzogtum Lauenburg. Nebenher bildete er sich auch noch ständig weiter. Der Ausbau auf eine Leitstelle mit drei Kreisen, denn inzwischen gehört ja auch Ostholstein mit dazu, hat ihn offenbar sehr strapaziert", sagte Gerd Riemann, Kreiswehrführer in Stormarn.

Hilchenbach habe immer ein starkes Interesse an der Einsatztätigkeit vor Ort gehabt. Dieser Neigung sei er nun mit seinem Wechsel nach Nordrhein-Westfalen gefolgt.

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