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Bad Oldesloe : Rennatmosphäre auf dem Travering

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die beim Bergpreis startenden Oldtimer werden immer jünger. Ein Duo aus Stormarn dominierte den Wettbewerb.

Die Motoren röhrten, die Fahrer bestaunten die Rennfahrzeuge der Konkurrenten und das Publikum jubelte den vorbeifahrenden Teilnehmern zu - der „Bergpreis“ des MSC Holstein, des AMC Stormarn und des HMC Hamburg fand bei bestem Herbstwetter auf dem Travering statt. „Wir sind zufrieden. Es waren mehr Teilnehmer als im vergangenen Jahr“, resümierte der Vorsitzende Uwe Meins am Ende des Tages.

Zum dritten Mal fand der „Bergpreis“ in dieser Form auf dem historischen Travering statt, der seit den 50er Jahren zahlreiche große Rennen erleben durfte. Der Publikumsandrang war allerdings auch dieses Mal längst nicht so wie in den Hochzeiten des regionalen Rennsports, als die Wiesen am Rand der Strecke mit Besuchern voll besetzt waren.

Einige Schaulustige die vorbeigekommen waren, schoben das aber auch auf die aus ihre Sicht e zurückhaltende Werbung im Vorfeld. „Wir haben durchaus Werbung gemacht, aber so voll wie früher, wird es so schnell nicht. Die Zeiten haben sich geändert“, so Meins.

In den verschidenen Klassen – vom Oldtimer aus den 60ern bis zum PKW Baujahr 2009 – wurden jeweils drei Wertungsprüfungen mit fünf Runden gefahren. Das Ziel dabei war, eine für jedes Fahrzeug festgelegte Rundenzeit konstant zu fahren. Diese Disziplin beherrschten im Endeffekt über alle Starterklassen zusammen gesehen zwei Stormarner am besten.

Rolf Vogel und Willy Effenberg aus Grönwohld und Lütjensee setzten sich souverän mit ihrem Fiat Abarth von 1977 an die Spitze. Vogel war schon in den 60er Jahren regelmäßig Rennen auf dem Travering gefahren und freute sich sichtlich über den Preis, den er mit seinem jungen Beifahrer in Empfang nahm. „Es hat wieder Spaß gemacht. Ich kenne die Strecke ja“, schmunzelte er anschließend.

Auffällig war, dass immer weniger „echte“ Oldtimer an diesen Rennveranstaltungen teilnehmen. „Es ist vielen Fahrern der ganz alten Oldtimer zu teuer und riskant geworden oder sie mögen Veranstaltungen nicht so gerne bei denen eben auch Fahrzeuge jüngeren Datums mit dabei sind - wie bei uns. Das muss man akzeptieren“, so Meins.

„Ich gehe davon aus, dass die zwanzig- und dreißigjährigen Fahrzeuge in Zukunft diese Art der Veranstaltungnen noch deutlicher dominieren werden“, so der MSC-Vorsitzende. Das könnte sich vielleicht schon beim Bergpreis 2016 zeigen.

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