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Irrfahrt : Remis nach Odyssee für den SV Eichede

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Von Eichede nach Lüneburg nach Oststeinbek: Vor Anpfiff der Partie des Fußball-Regionalligisten gegen Lüneburg herrscht Chaos. Zapel-Elf trennt sich 1:1 im Test vom niedersächsischen Oberligisten.

shz.de von
erstellt am 04.Feb.2014 | 07:22 Uhr

Bevor der Anpfiff ertönte, musste der SV Eichede am Sonntag eine wahre Odyssee hinter sich bringen. Der Fußball-Regionalligist sollte beim niedersächsischen Oberligisten Lüneburger SK zum Test antreten. Doch nach 90 Kilometern Anreise in Lüneburg angekommen, musste der Tross der Steinburger erkennen, dass auf dem vereisten Platz in der Universitätsstadt kein Spiel möglich war. Eichedes Manager Frank Ockens organisierte daraufhin kurzfristig einen Ausweichspielort. Beide Teams mussten allerdings rund 65 Kilometer nach Oststeinbek fahren, wo sie sich auf der anlage des OSV nach 90 Minuten 1:1 (0:0) trennten.

SVE-Coach Oliver Zapel durfte sich immerhin über einen ordentlichen Auftritt seines Teams gegen einen starken Lüneburger SK freuen. „Das war kein Vergleich zu den bisherigen Gegnern. Vom LSK wurden wir richtig gefordert. Wir konnten so vor allem an unserem Umkehrspiel arbeiten und dazu auch noch unser Können gegen den Ball unter Beweis stellen. So sollten eigentlich alle Testspiele aussehen“, sagte der 46-Jährige.

Trotz leichter Feldvorteile im ersten Abschnitt für den Tabellenzweiten der Niedersachsenliga ging es zunächst torlos in die Pause. Im zweiten Abschnitt wurde es lebendiger. Eichedes Sercan Demirbas gelang nach dem 0:1 durch Nico Hübner (75.) postwendend der verdiente Ausgleich (77.). Dass Demirbas zum Einsatz kam, hatte er allerdings dem Pech von Marc-Kemo Kranich zu verdanken. Der Neuzugang zog sich nur drei Minuten nach seiner Einwechslung eine Prellung am Wadenbeinköpfchen zu und musste bei seinem Debüt gleich wieder vom Platz.

Heute (19 Uhr) steht für Eichede in Aumühle gegen den TuS Dassendorf (Oberliga Hamburg) das letzte Testspiel vor dem Ligastart an.

Lüneburger SK: Braun – Gruhn, Grahle, Grienke (46. Hübner), Ulaga, Ioannou, Möller, Friauf, Iscan, Saglam (46. Schumann), Borges.

SV Eichede: Berndt – Fischer, J. Marschner, Issahaku, Heidenreich (46. Güzel) – Baloki, Koops – Alassani (80. Krämer), Khalil (46. Kranich, 49. Demirbas), Cayir – Huseni.

Tore: 1:0 Hübner (75.), 1:1 Demirbas (78.).



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