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Stormarner Tageblatt

13. Dezember 2017 | 02:53 Uhr

Reinfelder Brückenbau erst in fünf Jahren

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

shz.de von
erstellt am 30.Aug.2014 | 00:31 Uhr

Stück für Stück kommt die Karpfenstadt dem Bau einer Brücke als Bahnquerung ein wenig näher. Vor einigen Wochen beschlossen die Mitglieder des Bauausschusses eine von sechs vorgeschlagenen Varianten des Ingenieurbüros Schüßler Plan. Die Brücke soll von der Feldstraße über die Bahngleise in einem Bogen bis zum Bahnhofsvorplatz führen. Es handele sich, so Sven Rosenberg von Schüßler Plan, um zwei Bauvorhaben: Die Personenüberführung mit Stahl-Glas-Konstruktion der Deutschen Bahn, die auch von dieser bezahlt und realisiert werde, sowie die Anbindung von der Feldstraße über die Gleise bis zum Bahnhof mit einer Steigung von 5,5 Prozent und einer Brückenlänge von 195 Metern. So hätten die Fußgänger gleich zwei Möglichkeiten, die Gleise zu überqueren und sicher zum Zug zu kommen.

Nun geht es an die Feinarbeit. Im Bauausschuss wurde diskutiert, wie breit die Geh-, Rad- und Fahrwege sein müssen und wie viele es überhaupt zukünftig davon geben soll. Bei der Komfort-Variante mit zwei Rad- und zwei Gehwegen kämen laut Rosenberg zusätzliche Kosten von rund 600 000 Euro hinzu. Am Ende beschloss der Bauausschuss mit zwei Gegenstimmen der Grünen die Brücke mit einer Gesamtbreite von 13 Metern, einer Fahrbahnbreite von jeweils 3,50 Metern und einem kombinierten Fuß- und Radweg auf der ansteigenden Seite von 3,50 Metern Breite. Auf der abfallenden Brückenseite soll nur ein Radweg mit einer Breite von 1,50 Metern gebaut werden. Die Stadt rechnet erst in vier bis fünf Jahren mit dem Baubeginn.

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