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Rückschlag : Reinfeld von der Rolle, Dörling gibt sich trotzig

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die SH-Liga-Handballerinnen des SV Preußen Reinfeld haben beim 22:28 gegen den TSV Lindewitt bereits die fünfte Saisonpleite schlucken müssen. Der Aufstieg in die Oberliga ist somit in weite Ferne gerückt.

Fünf Niederlagen kassierten die Schleswig-Holstein-Liga-Handballerinnen der HSG Reinfeld/Hamberge in der vergangenen Saison – und landeten damit am Ende auf Tabellenplatz zwei. In der aktuellen Spielzeit läuft es für die Stormarnerinnen nach dem Ausstieg des SV Hamberge unter dem neuen Namen SV Preußen Reinfeld alles andere als rund. Nach der erneut deutlichen 22:28 (12:15)-Heimschlappe gegen den TSV Lindewitt hat der SVP nun bereits nach der Hinrunde genauso viele Niederlagen aufzuweisen wie in der gesamten Saison 2014/15. Die angepeilte Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg in die Oberliga sind so bereits früh in der Spielzeit in weite Ferne gerückt.

In der Partie gegen Lindewitt legten die Reinfelderinnen zunächst gut vor. Über den Tempogegenstoß kamen sie zu einfachen Toren und lagen schnell mit 3:1 in Führung. Die Gäste kamen wieder auf 4:3 heran – und anschließend lief so gut wie gar nichts mehr zusammen bei den Stormarnerinnen. „Wir haben im Aufbau zu viele Fehler produziert und waren unkonzentriert in der Abwehr“, erklärte Trainer Detfred Dörling, dessen Schützlinge den Gegner ohne allzu große Gegenwehr vorentscheidend auf 4:10 enteilen ließen. Eine schwere Hypothek für den weiteren Verlauf der Partie. Auch wenn die Gastgeberinnen noch nicht aufsteckten und sich zurück zum 11:13 kämpften. Zur Pause betrug der Rückstand drei Tore.

Auch nach dem Wechsel blieb der SVP zunächst dran. „Wir haben leider drei Mal den Ausgleich verpasst“, so Dörling: „Die Mädchen haben bis zum Umfallen gekämpft, aber leider häufig unglücklich agiert.“

Und so zog Lindewitt wieder davon und fuhr letztlich noch einen deutlichen Erfolg ein gegen die Reinfelderinnen, die letztlich wohl auch der kraftraubenden Aufholjagd Tribut zollen mussten. „Der Gegner war wieder einmal nicht besser, aber cleverer“, analysierte Dörling den Ausgang der Begegnung.

Die Stormarnerinnen gehen also mit einer weiteren Niederlage in die dreiwöchige Weihnachtspause. Das selbst ausgegebene Saisonziel ist damit vorerst außer Reichweite. Doch Dörling will seine Mannschaft noch nicht abschreiben und gibt sich kämpferisch: „Ich verspreche, dass wir gestärkt wiederkommen und noch einmal angreifen.“

Tore für Reinfeld: Sina Rostek (8/1), Rika Tonding (6), Anna-Lena Tetzlaff (3), Kerstin Albrecht, Lina Tonding (je
2), Svea Manthe (1/1).

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erstellt am 22.Dez.2015 | 08:00 Uhr

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