Zittersieg : Reinfeld vergibt Chancen „für zwei Spiele“

Reinfelds Sina Rostek steuerte acht Treffer zum Erfolg bei.
Reinfelds Sina Rostek steuerte acht Treffer zum Erfolg bei.

Die SH-Liga-Handballerinnen der HSG Reinfeld/Hamberge haben nur hauchdünn mit 22:21 gegen die HSG Kiel/Kronshagen die Nase vorn gehabt. Weil die Konkurrenz allerdings patzte, gelang damit sogar der Sprung auf Rang zwei.

shz.de von
13. Januar 2015, 06:00 Uhr

Die SH-Liga-Handballerinnen der HSG Reinfeld/Hamberge haben sich gegen den Tabellenachten HSG Holstein Kiel/Kronshagen knapp mit 22:21 (12:9) durchgesetzt. Weil gleichzeitig Tabellenführer Bredstedter TSV bei Reinfelds direktem Konkurrenten HSG Tarp-Wanderup mit 29:21 gewann, eroberten die Stormarnerinnen Tabellenplatz zwei zurück. „Das war einer der wichtigsten Spieltage“, sagte HSG-Trainer Detfred Dörling erfreut.

Die HSG fand gut in die Partie und führte schnell mit 5:1. „Leider haben wir die Konzentration nicht hoch gehalten“, ärgerte sich der Coach, dessen Schützlinge mehrere gute Chancen ausließen. „Damit haben wir den Gegner wieder aufgebaut“, so Dörling. Zur Halbzeit führte sein Team aber trotzdem noch mit drei Toren.

Mit einem 3:0-Lauf direkt nach Wiederanpfiff machten die Gastgeberinnen dann scheinbar schnell alles klar. Doch Nachlässigkeiten sowohl im Angriff als auch in der Abwehr führten dazu, dass die Gäste zurück kamen. Nach dem 16:13 zog die HSG noch einmal an und erhöhte wieder auf 21:16 (53. Minute). „Dann haben wir aufgehört zu spielen und Kiel hat weitergemacht“, kritisierte Dörling. Die Gäste kämpften sich Tor um Tor wieder heran, zum Ausgleich reichte es jedoch nicht. Insgesamt 16 klarste Chancen konnten die Reinfelderinnen nicht im gegnerischen Kasten unterbringen. „Das hat für zwei Spiele gereicht“, so Dörling. Trotzdem gelang am Ende der neunte Saisonsieg. Am kommenden Sonntag ( 15 Uhr, Harald-Nommensen Halle) geht es nun zum Spitzenspiel beim noch ungeschlagenen Tabellenführer Bredstedt.

Tore für die HSG: Sina Rostek (8/1), Lena Powierski (3/2), Anna-Lena Tetzlaff, Janine Sachse, Kerstin Albrecht, Lina Tonding, Rika Tonding (je 2), Sandra Bernert (1).

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