Pflichtaufgabe : Reinfeld muss erst die Hausaufgaben erledigen

Kämpfen um die Aufstiegschance: Janine Sachse (li.) und die HSG Reinfeld/Hamberge sind heute gegen die HSG Kropp/Tetenhusen II zum Siegen verdammt.
Kämpfen um die Aufstiegschance: Janine Sachse (li.) und die HSG Reinfeld/Hamberge sind heute gegen die HSG Kropp/Tetenhusen II zum Siegen verdammt.

Die SH-Handballerinnen der HSG Reinfeld/Hamberge wollen ihre Chance auf den Aufstieg weiter wahren. Dazu ist ein Heimsieg heute gegen die HSG Kropp/Tetenhusen II erforderlich, außerdem sind die Stormarnerinnen auf Schützenhilfe angewiesen.

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22. März 2014, 08:00 Uhr

Im Fernduell mit der SG Oeversee/Jarplund-Weding (2., 26:10 Punkte) und dem Bredstedter TSV (3., 26:12) um Platz zwei treffen die Schleswig-Holstein-Liga-Handballerinnen der HSG Reinfeld/Hamberge heute (19.30 Uhr, Schützenstraße, Reinfeld) auf die HSG Kropp/Tetenhusen II (6., 19:19). „Wir müssen die Partie gegen Kropp und die beiden Spiele gegen Oeversee gewinnen und sind auf einen Punktverlust von Bredstedt angewiesen“, erklärt Trainer Detfred Dörling die Ausgangslage. Bei Punktgleichheit zwischen zwei oder mehr Mannschaften entscheidet am Ende nicht die Tordifferenz, sondern der direkte Vergleich. Da Bredstedt am letzten Spieltag noch gegen Meister SG Todesfelde/Leezen antreten muss, stehen die Chancen für die HSG zumindest nicht schlecht, die Saison doch noch auf einem Aufstiegsplatz zu beenden.

Vor den beiden „Endspielen“ gegen die SG Oeversee, die der HSG-Coach zuletzt im Spitzenspiel in Todesfelde beobachtet hatte, muss die Dörling-Sieben jedoch zunächst ihre Hausaufgaben gegen Kropp/Tetenhusen II erledigen. „Wir haben Oeversee völlig ausgeblendet und den Fokus nur auf Kropp“, erklärt der Coach. Das Hinspiel hatten die Stormarnerinnen vor allem wegen zahlreicher technischer Fehler mit 22:26 verloren. „Das wird nicht wieder passieren“, so Dörling. Personell haben die Reinfelderinnen keine Sorgen und treten in Bestbesetzung an.

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