zur Navigation springen

Ausgeträumt : Reinfeld/Hamberge verspielt Aufstiegschance

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Vizemeisterschaft hätte zum Aufstieg in die Oberliga berechtigt. Doch im finalen Saisonspiel mussten sich die SH-Liga-Handballerinnen der HSG Reinfeld/Hamberge dem direkten Konkurrenten SG Oeversee mit 27:34 geschlagen geben.

shz.de von
erstellt am 15.Apr.2014 | 06:00 Uhr

Wie schon in der vergangenen Saison sind die Landesliga-Handballerinnen der HSG Reinfeld/Hamberge auf der Ziellinie gestrauchelt. Das Team von Trainer Detfred Dörling verlor die entscheidende Partie um Platz zwei und den damit verbundenen Aufstieg in die Oberliga bei der SG Oeversee/Jarplund-Weding deutlich mit 27:34 (11:14) und beendet die Saison wegen des verlorenen direkten Vergleichs gegen Oeversee punktgleich mit dem Tabellenzweiten auf Rang drei. „Wir hatten keine Chance, Oeversee war physisch und psychisch stärker“, musste Dörling eingestehen, der die Saison zwischenzeitlich schon abgehakt, nun aber doch noch auf den Aufstieg gehofft hatte.

Bis zur 20. Minute hatten die Gäste das Spiel im Griff und führten mit 8:5. „Bis dahin haben wir alles umgesetzt, was umzusetzen war“, erklärte der Coach. „Dann waren wir auf einmal in Abwehr und Angriff unkonzentriert und haben vier ganz blöde Tore eingefangen, die nicht sein durften.“ Und so verspielten die Stormarnerinnen ihren Vorsprung und gingen bereits mit einem Drei-Tore-Rückstand in die Pause.

Und auch aus der Kabine kam die HSG nicht so, wie es hätte sein müssen. „Wir haben gleich wieder zwei doofe Bälle gefangen“, ärgerte sich Dörling. „Wir waren einfach nicht heiß genug.“ Vor allem bemängelte er, dass seinen Schützlingen in 60 Minuten kein einziges Tempogegenstoßtor gelang. „Wir sind hinten nicht raus gekommen, waren wie hypnotisiert.“ Zudem bekamen die Reinfelderinnen die Rückraumachse der Gastgeberinnen nicht in den Griff. Allein die drei Halbspielerinnen der SG erzielten zusammen 17 Tore.

Trotz der hohen Niederlage ließen es sich die Dörling-Schützlinge nicht nehmen, das Saisonende ausgiebig zu feiern. „Auch aufgrund der Höhe war die Niederlage nach der Hälfte der langen Busfahrt einigermaßen verdaut“, sagte Dörling. „Insgesamt war es eine gute Saison von uns. In Lübeck haben wir deshalb bis halb sechs am nächsten Morgen gefeiert.“
Tore: Lena Powierski (6/6), Anna-Lena Tetzlaff (5), Sina Rostek (4), Sandra Bernert (3), Jessica Fuhlbrügge, Laura Beth, Kerstin Albrecht (je 2), Janine Sachse, Maike Waldeck, Lina Tonding (je 1).

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert