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Stormarner Tageblatt

23. November 2017 | 03:01 Uhr

Reinfeld – gemeinsam zur Fair-Trade-Stadt

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Kriterien erfüllt, erstes Etappenziel erreicht: Betriebe und Institutionen machen mit / Interesse groß

Damit die Karpfenstadt Fair-Trade-Stadt werden kann, müssen festgelegte Kriterien erfüllt werden. Für Grünen-Vorsitzende Ines Knoop-Hille ist dieses Etappenziel erreicht: „Wir erfüllen die Kriterien mehr als gefordert und haben bisher viel Interesse und Resonanz erfahren. Zwei gastronomische Betriebe bieten Fair-Trade-Produkte an und fünf weitere Geschäfte aus dem Einzelhandel sorgen dafür, dass die Kriterien auch im Einzelhandel mehr als erfüllt werden.“ Auch die Kath. Kirchengemeinde (Angebote aus dem Welt-Laden), der Verein SII-Kids (Bildungsangebote), die Matthias–Claudius-Schule (Kakaoprojekt) und der Landfrauenverein (Kaffee, Tee) sowie das Kultur-Café der Flüchtlingshilfe (Kaffee, Tee, Zucker) machen mit, indem sie Produkte verwenden oder anbieten oder Bildungsangebote durchführen.

Grundsätzliches Interesse haben auch die Ev. Kirchengemeinde, der SV Preußen, das Café Mocca, die Claudius Apotheke und die Immanuel-Kant-Schule geäußert. Es können jederzeit weitere Ideen eingebracht werden.

Nach einer Infoveranstaltung der Grünen zum Thema Fair Trade hat sich eine Steuerungsgruppe aus neun ehrenamtlich arbeitenden Personen gefunden, eine für die Anerkennung ebenfalls notwendige und oftmals schwer zu erfüllende Voraussetzung. „Wir sind eine bunt gemischte Gruppe von Reinfelder Bürgern, die sich zum Teil vorher gar nicht kannten“, freut sich Ines Knoop-Hille. „Alle verbindet das Ziel, den Fair-Trade-Gedanken bekannter zu machen und somit zu mehr Gerechtigkeit in der Welt beizutragen.“

Britta Zankl hat sich bereiterklärt, die Steuerungsgruppe zu leiten, unterstützt von Maike Jobst. In ihrem zentral an der Paul-von-Schoenaich-Straße gelegenen Geschäft „Hundert Hübschigkeiten“ laufen somit die Fäden rund um Reinfelds Fair-Trade-Bewerbung zusammen. Dort liegt Infomaterial aus, Formulare für eine offizielle Teilnahme können dort ausgefüllt werden. Interessierte Bürger, Gastronomen, Geschäftstreibende und Vereine können sich an Britta Zankl oder an jedes andere Mitglied der Gruppe wenden. Das Stadtmarketing unterstützt das Vorhaben. Nach der Anerkennung der Unterlagen wird es ein Fest geben, bei dem sich alle Mitwirkenden mit ihrem Angebot und die Stadt offiziell als „Fair-Trade-Town“ vorstellen. Infos gibt es auch unter www.fair-trade-towns.de.

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